Lux Radionica – Qualifikation 3

Hallo lieber Interessent,
herzlich willkommen und vielen Dank für Ihr Interesse an der Radionik und am System des Lux Radionica (das radionische Licht).
Sie befinden sich hier in der dritten Qualifikationsstufe, in der es um die Verwendung von Farben im Prozess der radionischen Projektion geht.

Lux Radionica – Farbe im radionischen Projektionsprozess

Schon seit den Zeiten von George de la Warr (also in den 50-er Jahren des 20. Jahrhunderts) wurde in der radionischen Projektion Farbe eingesetzt. De la Warr hatte damals ein Rad konstruiert, in das farbige Gläser eingebaut waren. Durch Drehen des Rades konnte man eine bestimmte Farbe in einen Lichtstrahl drehen, der auf das Patientenmuster traf. Leider (aus heutiger Sicht) hat de la Warr nur einen Mechanismus zum Drehen des Rades aus seinem Gehäuse heraus schauen lassen und somit verhindert, dass sich das Unterbewusstsein des Radionikers Glauben und Schöpferkraft aus der Sichtbarkeit der betreffenden Glasscheibe ziehen konnte.

Auch beim Lux Radionica verwenden wir Farbe im Projektionsprozess. In dieser Qualifikation möchte ich keine Farblehre aufbauen, es soll jedoch kurz beschrieben werden, warum welche Farben eingesetzt werden und wie das alles zusammenhängt.

Betrachten wir zuerst die drei Grundfarben:
Radionikinstrumente - Lux Radionica Farbkreis2

Das sind – wie unschwer zu erkennen – Rot, Gelb und Blau. Alle anderen Farben außer Weiß und Schwarz können aus diesen großen Drei gemischt werden. Die erste Mischung besteht jeweils aus dem Mischungen der Nachbarn untereinander. Das sieht dann so aus:
Radionikinstrumente - Lux Radionica Farbkreis

Wir erhalten als Mischung von Gelb und Rot Orange, aus Gelb und Blau erhalten wir Grün und aus Rot und Blau Violett.

Damit möchte ich es hier zunächst belassen (mehr in der 4. Qualifikation, in der es um die endgültige Konstruktion des Lux Radionica geht). Uns beschäftigt hier jetzt die Frage, was es mit der Anwendung von Farbe im radionischen Prozess auf sich hat.

Ganz konkret gefragt: „Was bringt uns der Einsatz von Farbe in der radionischen Projektion?“ Die Antwort ist vielschichtig, denn sie hängt ganz vom Anwender ab. Das wird die vielen Befürworter von technischem Equipment nicht gerade freuen, denn sie werben ja mit einer Vielzahl von Farben – sozusagen für jeden Zweck eine eigene Farbe. Dass Menschen jedoch Farben unterschiedlich wahrnehmen und damit auch die Wirkung unterschiedlich sein muss, wird weitgehend verschwiegen.

Ganz klassisch wird jeder Farbe eine Wirkung zugemessen. Die Erfinder von Farblehren (wie beispielsweise Johann Wolfgang vom Goethe) haben sich da einerseits von ihren Kenntnissen leiten lassen, die selbstverständlich immer ihrer Zeit gemäß waren. Andererseits ist da garantiert auch einges Empfinden eingeflossen, denn wir Menschen bewerten sehr viel mit unseren Gefühlen.

Doch zurück zu unserer Fragestellung und ihrer Beantwortung – da jeder Mensch Farben anders wahrnimmt UND außerdem mit jeder Farbe, ja jeder Farbnuance ein anderes Gefühl verbindet, MUSS das Ergebnis des Einsatzes von Farben bei jedem Anwender unterschiedlich ausfallen. Daher muss man konstatieren, dass es keine allgemeingültige Antwort auf diese Frage gibt.

Es gibt Menschen, die lieben die Farbe Schwarz, während andere sie verabscheuen. Gleiches gilt mehr oder weniger für alle Farben. Interessant ist in diesem Zusammenhang vielleicht die folgende Tatsache: im westlichen Kulturkreis ist die Farbe Schwarz die Farbe der Trauer – ganz im Gegenteil zum östlichen. Dort ist es die Farbe Weiß. Wenn ein westlicher Anwender daher die Farbe Schwarz einsetzen würde, spricht er unbewusst damit ganz andere Verknüpfungen an als ein östlicher Anwender.

Fazit

Farbe ist ein wertvoller Bestandteil der radionischen Projektion, den heute niemand mehr missen mag. Aus meiner langjährigen Erfahrung als Radioniklehrer weiß ich jedoch, dass nicht jeder Radioniker gleich viel Farbe einsetzt. Das ist ganz individuell und unterscheidet sich teilweise sehr.

Damit ist auch diese Qualifikation an ihrem Ende angekommen. Es gibt nun wieder zwei Möglichkeiten. Bitte stellen Sie Ihre Fragen im Kontaktformularn (wird absolut zeitnah beantwortet und unten ausgegeben). Wenn Sie alles verstanden haben, dann bitte unten Qualifikation 4 anklicken. Ich bitte Sie jedoch wieder herzlich, ganz ehrlich mit sich zu sein. Sie werden die Vorteile des Systems nicht richtig ausschöpfen können, wenn Ihr Verständnis des Entwurfs nicht vollständig ist.

 
Liebe Grüße, Ihr/euer
Claudio Romanazzi MRadA

 

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Claudio Romanazzi

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