Das radionische Prinzip: Bewusstsein über Materie*

Dr. Tony Scofield MRadA

Zusammenfassung
In den Erklärungen zur Wirkungsweise der Radionik finden sich sowohl die physikalische, wissenschaftliche Herangehensweise wie auch esoterischere Zugänge, bei denen der geistige Bereich (‚Mind‘) und das Bewusstsein eine Rolle spielen. In diesem Artikel will ich einen Überblick über einige der jüngsten Erklärungen geben, die im Lichte der Fortschritte auf dem Gebiet der Quantenmechanik vorgeschlagen wurden, und auch auf die zunehmende Anerkennung eingehen, die manche Autoren der Rolle des Geistes zollen. In dem Maße, in dem sich die Ausübung der Radionik weiterentwickelt hat, ist auch die zentrale Rolle des Geistes in der radionischen Heilung immer deutlicher geworden.

24 Jahre ist es her, seit David Tansley in ‚Radionik – Wissenschaft oder Magie‘43 auf die Widersprüchlichkeiten zwischen der radionischen Praxis und dem physikalischen Modell hingewiesen hat, das viele als Erklärung für ihr Wirken heranzogen. Er glaubte, dass die Radionik im Überzeugungssystem der orthodoxen Wissenschaft keinen Platz habe, sondern vielmehr eine ‚Schnittstelle zwischen höheren Dimensionen der Realität und dem Bewusstsein‘ sei. Er betrachtete die Radionik als ‚Form geistiger Heilung, in der die Geräte nicht gebraucht werden, um jene Energien zu entdecken oder zu messen, die ein Bild des Patienten ergaben. Sie seien vielmehr einfach ein Bindeglied oder Schlüsselfaktor in einem Prozess von Energieaustausch, der jenseits der physischen Ebene stattfindet. Geräte mögen schon eine Bedeutung haben, aber nur insofern, als sie Bindeglied und Fokus für die Heilkraft des Behandelnden sind.‘

Tansley hielt mit seiner Ansicht nicht hinter dem Berg, dass radionische Reaktionen und Ergebnisse mindestens 50 Jahre lang fälschlicherweise mit Hilfe klinischer Begriffe interpretiert worden seien, die direkt aus der orthodoxen Medizin stammten, wo sie doch viel eher als Hinweise darauf betrachtet werden hätten sollen, wie die Energie in der menschlichen Persönlichkeit aufgenommen und verteilt wird und fließt, oder das eben nicht tut. Er führte das Konzept der zwei Dimensionen der Aktivität ein. In Dimension I dominiere die linke Gehirnhälfte, und das sei der Bereich der Logik und unserer alltäglichen Aktivitäten, die Ebene der physischen Realität. In Dimension II dominiere die rechte Gehirnhälfte und die Intuition setze sich durch. Somit sei das die Dimension der transzendenten, holistischen Realität, des Bewusstseins43. In dieser zweiten Dimension gebe es keine Zeit und keine Entfernung, und Heilung finde sofort und unmittelbar statt, wenn die Felder von Patient und Behandelndem verwoben würden, sobald letzterer sich den Patienten im Geist vergegenwärtige.

Seine Anregungen waren zwar nicht ganz neu, da sie von Forschern vor ihm bereits angedeutet worden waren, doch sie führten zu dem unverrückbaren Schluss, dass die Radionik nur anhand eines esoterischen Modells zu erklären sei. Tansley war es dann auch, der Vorstellungen aus der östlichen Mystik einbrachte, um ein Modell zur Verfügung zu stellen, mit dem man arbeiten konnte.

Heutzutage meinen viele, die Energie des Geistes sei das grundlegende Wirkprinzip in der Radionik.32 Allen voran war es George de la Warr, der die Anwender der Radionik auf diese Vorstellung aufmerksam machte. De la Warr untersuchte das Phänomen experimentell. So führte er zum Beispiel Tests an Pflanzen durch, die in Wurmstein wuchsen. Er sagte seinen Assistenten, welcher Wurmstein radionisch behandelt worden war, um das Wachstum zu beschleunigen, und welcher nicht. Tatsächlich war es so, dass keiner der Töpfe behandelt worden war, und dennoch wuchsen die Pflanzen in den Töpfen besser, von denen die Assistenten dachten, sie wären behandelt worden. Ähnliche Versuche wurden auch von anderen gemacht36. In der Tat war Tansley der Meinung, dass der wichtigste Beitrag, den de la Warr für die Radionik geleistet hatte, war, uns unermüdlich auf die Rolle des Geistes in der Radionik aufmerksam zu machen43.

Den Geist kann man als Gefäß oder Fahrzeug des menschlichen Bewusstseins betrachten, was sowohl bewusste als auch unbewusste Prozesse einschließen würde, die das Verhalten beeinflussen. Ein universeller Geist, wie Alice Bailey ihn in die Diskussion einbrachte, würde dem universellen Bewusstsein entsprechen, falls es ein solches tatsächlich gibt. Aber das kann man nur auf Treu und Glauben so akzeptieren. Vorstellungen dieser Art, die von Nicht-Wissenschaftlern stark unterstützt werden, stellen allerdings oft die Basis für ein Verständnis der Radionik dar.

Sowohl Westlake50 als auch Tansley43 brachten die Ansicht zum Ausdruck, dass das Verständnis der Radionik und der Radiästhesie wesentlich durch den Wunsch behindert werde, die Phänomene im Rahmen und mit den Begriffen der orthodoxen Wissenschaft zu erklären. Die Vorstellungen in der Physik haben sich zwar stark verändert, seit Tansleys Buch geschrieben wurde, aber dennoch sehen wir die gleichen Spannungen zwischen denen, die eine physikalische Erklärung der Radionik unterstützen und jenen, die eher eine esoterischere Erklärung heranziehen.

Der Zweck dieses Artikels besteht darin, nochmals zu untersuchen, ob die Radionik am besten mit Hilfe der Vorstellungen der modernen Wissenschaft, oder, wie Tansley vorschlägt, durch eine Beteiligung des Geistes und des menschlichen Bewusstseins zu erklären ist.

 

Einige frühe Ansichten zur Wirkungsweise der Radionik

Seit den Anfängen der Radionik und der Radiästhesie besteht ein gespanntes Verhältnis zwischen den Anhängern der physikalischen und jener der esoterischen Theorien, die zueinander in Widerspruch stehen50. Sir James Barr, der bedeutendste Anhänger von Abrams in Großbritannien, erkannte, dass Strahlungen, die angeblich von Blut und dem Oszilloclasten stammten, Abrams Behandlungsgerät, nicht ausreichend nachgewiesen worden waren. Außerdem hatte keiner von beiden die Idee, dass ein Blutstropfen zur Diagnose bzw. Analyse eingesetzt werden könne, obwohl er eine Menge unmittelbarer Erfahrungen damit gemacht hatte, dass die Radionik funktioniert7. Die meisten Radioniker glauben heutzutage nicht mehr daran, dass man die Radionik im wesentlichen mit Hilfe der Prinzipien der Elektronik erklären könne, wie Abrams das postuliert hatte. Diese Vorstellung verschwand langsam und in dem Maße, in dem der Behandelnde immer weiter vom Patienten getrennt wurde. Dies geschah dadurch, dass der Proband zuerst durch eine Reibefläche (Stick pad), dann durch ein Pendel ersetzt bzw. vertreten wurde, und schließlich Blutstropfen und andere Zeugen bzw. Beweise an Stelle des Patienten eingesetzt wurden, der sich vielleicht sogar Tausende von Kilometern vom Behandelnden entfernt befand. Zu guter Letzt ist es auch so, dass zwar viele Geräte mit Steckern versehen sind, viele Anwender die Geräte aber nie an den Strom anschließen32, 43.

Barr befürchtete allerdings folgendes: wenn durch das Medium des Oszilloclasten ein Einfluss des Übersinnlichen ins Spiel käme, dann würde die gesamte mechanistische Logik der medikamentösen Therapie – das Rückgrat der orthodoxen Medizin – in Chaos und Unsicherheit zusammenbrechen. Und das durfte man auf keinen Fall zulassen! Dennoch glaubte er, dass ‚das menschliche Subjekt das Gerät par excellence ist, das die Arbeit macht, und nicht der ‚Rheostat‘ oder das ‚Emanometer‘ (ein Diagnoseinstrument, das von dem Homöopathen W.E. Boyd entwickelt wurde39), vor dem er sitzt.‘7

In der Beschäftigung mit Abrams Methoden wies Frederick Strong darauf hin, dass die Gedanken eventuell eine großartige schöpferische Kraft besitzen, und die Menschen einfach nur als ‚Abspanntransformatoren‘ für die ‚große Schwingungs-Übertragungsstation‘ fungieren41. Abrams stellte mit Sicherheit fest, dass Gedanken die Krankheitsreflexe im Probanden hemmen konnten, und er glaubte, dass Strongs Ideen eine plausible Hypothese darstellten. Dennoch war er fest entschlossen, das Okkulte aufzudecken und mit fast krankhafter Intensität an den Maßstäben der modernen Wissenschaft und den Methoden des Labors festzuhalten. Er glaubte fest daran, dass die Energie vom Oszilloclasten eine ‚exakte physikalische Schwingung ist, und an sich nichts mit geistiger Suggestion zu tun hat (obwohl letztere ihre Aktivität unterstützen oder verlangsamen kann)‘.41 Obwohl Abrams die Existenz okkulter Phänomene anerkannte, war er der Meinung, sie seien lediglich Manifestationen ‚menschlicher Energie‘1.

Auch Drown zog lieber wissenschaftliche Erklärungen heran, wenn sie erklärte, wie ihre Radiotherapie funktionierte. Sie berief sich auf Funkwellen und die Lebens-Kraft (‚Life Force‘), die auf der Basis der Atome erklärte wurde, was sogar zu ihrer Zeit bizarr erscheinen musste(37)! Sie betrachtete die Einbeziehung von ASW oder übersinnlicher Kräfte ‚in diesem Stadium der Evolution‘ als lästigen und unliebsamen Unsinn in der Radionik und dem Drown System, und die Ärzte, die darin geschult waren, setzten alles daran, solches zu vermeiden15.

1924 war der ‚Scientific American‘ zu dem Schluss gekommen, dass Abrams‘ Techniken, da wo sie funktionierten, übersinnlichen Charakter hatten28. In der Tat hatte auch Abrams erkannt, dass der ‚Wille, zu glauben, eine unabdingbare Voraussetzung in dieser Arbeit‘ sei 29. Lindemann30 ging noch weiter in seinem Vorschlag, die Radionik als Form zeremonieller Magie1 zu betrachten, wobei der Empfänger (‚Tuner‘) die verfestigte Gedankenform sei und die Raten (Werte bzw. Kennzahlen) Übereinkünfte mit den feinstofflichen Naturgeistern darstellten. Er stellte fest, dass sich die meisten Praktizierenden darüber einig waren, dass ein System um so besser für alle funktionierte, je mehr Leute es benutzten. David Tansley hielt die Radionik mit Sicherheit für Magie43. Aus der Geschichte wissen wir, dass die Magie von gestern häufig der wissenschaftliche Durchbruch von heute ist(31).

 

Heilung und Quantenmechanik

Da die Erklärungen für die Radionik, die auf der konventionellen Physik beruhen, zunehmend weniger haltbar werden (ich will hier nicht weiter ins Detail gehen, verweise aber auf Baileys Artikel6), hat sich die Aufmerksamkeit nun der Quantenmechanik zugewandt, in dem Versuch, ein ‚akzeptables‘ Paradigma zu finden, um solche Phänomene wie zum Beispiel Heilung zu erklären. Die Quantenmechanik beschreibt das Verhalten der kleinsten Partikel auf der subatomaren Ebene. Sie ist allerdings für die meisten Menschen sehr schwer verständlich! Dennoch haben viele Autoren auf dem Gebiet der Komplementärmedizin versucht, das, was in Heiler- / Patient- Interaktionen geschieht, zu dem seltsamen Verhalten der Welt auf der Quantenebene in Bezug zu setzen. In den letzten paar Jahren ist die Rolle des Quantenvakuums und seines darunter liegenden Reservoirs der Zero-Point-Energy (‚Null- Punkt-Energie‘), vorhergesagt durch Heisenbergs Unschärfeprinzip, zu einem beliebten Rahmen geworden, in das verschiedene paranormale Phänomene, darunter auch das der Heilung, eingeordnet wurden20,34. Ob es sich halten kann, wird man sehen müssen, da es wenig tatsachenbezogene Unterstützung für diese Annahmen gibt.

Die Erklärungen, die sich auf die Quantenmechanik berufen, lassen sich als bottom-up Herangehensweise beschreiben: es wird hochgerechnet vom Kleinen (der subatomaren Ebene) aufs Große (die Welt unserer direkten Erfahrung). Chris Clarke von der Southampton University hat allerdings auf die große Schwierigkeit verwiesen, auf die man stößt, wenn man die bottom-up Herangehensweise dazu verwenden will, die großen Alltagsereignisse mit Hilfe von Quanteneffekten zu erklären, denn die Kohärenz der Verschränkung (‚Entanglement‘) von Partikeln, die von ganz wesentlicher Bedeutung für eine zufrieden stellende Erklärung wäre, ginge durch die Interferenzen aus der Umgebung verloren (was zu Dekohärenz führt)13. In anderen Worten: abgesehen von Laboruntersuchungen mit Photonen, wird aufgrund der Interferenzen aus der Umgebung die Art und Weise, wie die Partikel verschränkt sind, und damit auch das Wesen jedweder Korrelation zwischen ihnen, in der größeren Welt völlig zufällig. Auf der Ebene größerer Systeme von Partikeln, zum Beispiel auf der der lebendigen Organismen, stellt sich die Situation aufgrund derer größeren Interaktion mit der Umgebung als noch ungünstiger dar. Größere Systeme sind leichter zu destabilisieren als kleinere14.

Clarke zieht eine kosmologische Sicht vor, wo das ganze Universum als Quantensystem betrachtet wird, und das top-down Einflüsse (vom Großen zum Kleinen) ebenso zulässt wie bottom-up Einflüsse. Das würde das Problem lösen, dass Quanteninformation an die Umgebung verloren wird (Dekohärenz), da das Universum keine Umgebung hat. Kosmologisch gesehen geht nie Information verloren. Das Universum würde immer kohärent und immer ein pures Quantensystem bleiben.

 

Heilung und emergente Verschränkung

Michael Hyland versucht ebenfalls, die Quantenverschränkung als Erklärung für das Phänomen von Heilung heranzuziehen24. Er weist darauf hin, dass Therapeuten in Patienten einfach dadurch Veränderungen induzieren können, dass sie mit ihnen interagieren, und er glaubt, dass dieses Phänomen sich nicht mit Hilfe konventioneller (nicht – Quanten-) wissenschaftlicher physiologischer oder psychologischer Theorien erklären lässt. Ebenso wenig glaubt er, dass viele der Ideen, die Therapeuten und andere formuliert haben, die unsere konventionelle Sicht der Quanteneigenschaften verwenden, einer eingehenden Untersuchung standhalten. Vielmehr sei es so, meint er, wie auch Chris Clarke13, dass die Quantenverschränkung der normale Zustand der Dinge ist, wenigstens auf der subatomaren Ebene, und dass sie die Ursache dafür ist, dass in lebenden Organismen eine emergente Eigenschaft entsteht. Diese Eigenschaft wiederum ermöglicht eine nicht-lokale Verbundenheit innerhalb und zwischen makroskopischen (großen) Systemen. Zu Krankheit käme es demnach, wenn die Verschränkung verloren geht oder desorganisiert wird. Man sollte dabei allerdings an die zuvor genannten Punkte in Bezug auf Clarkes Arbeit denken, in denen darauf hingewiesen wurde, dass es aufgrund der Interferenz aus der Umgebung unwahrscheinlich ist, dass Organismen unter normalen Umständen verschränkt sind, außer natürlich, man macht sich Clarkes top-down Herangehensweise zu eigen.

Es ist nicht bekannt, welche Faktoren bestimmen, welche Eigenschaften aus Quantensystemen entstehen, und es gilt auch allgemein als akzeptiert, dass emergente Eigenschaften nicht aus der Untersuchung der voneinander isolierten Teile eines Systems abgeleitet werden können. Der Nobelpreisträger R.W. Sperry hat vorgeschlagen, den Geist als emergente Eigenschaft des Körpers zu betrachten. Wie Hyland schon erwähnte, weist die Vorstellung von einer emergenten Verschränkung Parallelen zu der Metapher eines universellen Geistes sowie zu Jungs Idee der Synchronizität auf, d.h. dass sich gelegentlich nicht-lokale Verbindungen manifestieren können.

Was also bedeutet das nun für das Heilen? Hyland hat vier Erklärungen hinsichtlich der Rollen des Patienten und des Heilers im Heilungsprozess vorgeschlagen. In der ersten geht es um psychologische Mechanismen, wo der Therapeut die Psychologie des Patienten modifiziert, sodass letzterer dann besser dazu in der Lage ist, durch natürliche Mittel wieder gesund zu werden. In seinem zweiten Vorschlag, seiner ‚Biofeld‘-Hypothese, ist der Therapeut der aktiv Handelnde, der das Energiefeld des Patienten entdeckt und korrektive Mechanismen zur Verfügung stellt, wobei allerdings das Wesen des Energietransfers ungeklärt bleibt.

Seine beiden anderen Erklärungsvorschläge beziehen die Quantenverschränkung ein. Mit dem Begriff der ‚generalisierten Verschränkung‘ schlägt Hyland vor, dass der Therapeut auf den Patienten aufgrund einer nicht-lokalen Verbindung zwischen den beiden einwirkt, wobei Information transferiert wird, wobei aber die Information nicht durch Energieübertragung weitergegeben werde. Möglich ist das durch die Idee der Nicht-Lokalität (’non- locality‘), einer Eigenschaft verschränkter Systeme. Nicht-Lokalität impliziert eine Verbindung, die durch Raum oder Zeit nicht eingeschränkt ist, und stellt eine Folge der Quantentheorie dar. Dadurch, dass sich das Feld des Therapeuten und das des Patienten vermischen, wird irgendeine korrektive Information vom Therapeuten an den Patienten gegeben. Das Konzept der generalisierten Verschränkung würde problemlos die Vorstellung von Fernheilung miteinschließen, sowie die Tatsache, dass das Heilungssignal mit zunehmender Entfernung nicht schwächer wird. Es könnte auch erklären, warum Patienten manchmal schon gesünder werden, bevor die Heilung noch begonnen hat! Es gibt allerdings keine empirischen Beweise für die generalisierte Verschränkung (im Gegensatz zur Quantenverschränkung), und es gibt Probleme in Bezug auf die Dekohärenz, wie bereits beschrieben, aber sie ist insofern eine attraktive Idee, als sie eine Möglichkeit bietet, viele unterschiedliche ungewöhnliche Phänomene wie zum Beispiel ASW, Vorahnungen und Heilung zu erklären.

Wie ich bereits erklärte, schlägt Hyland vor, dass die emergente Verschränkung eine Eigenschaft ist, die in lebendigen Organismen aufgrund der Quantenverschränkung entstand, und die eine nicht-lokale Verbundenheit (‚Konnektivität‘) innerhalb und zwischen großen Systemen ermöglicht. Mit emergenter Verschränkung, seiner vierten Hypothese, schlägt er vor, dass der Heiler dem Patienten kein ‚korrektives Signal‘ sendet. Stattdessen, so meint er, gehe der Therapeut in einen beobachtenden Zustand, der es der Verschränkung ermöglicht, sich nicht nur für den Therapeuten, sondern auch für den Patienten zu manifestieren. Der Therapeut hilft, eine Realität zu erschaffen, die von Patient und Therapeut geteilt wird, und diese Realität hat Auswirkungen auf die Gesundheit. Sie ermöglicht eine effektive Selbst-Organisation innerhalb des Körpers; im wesentlichen hilft sie dem Patienten in einer Selbstheilung, indem er sich mit einem System verschränkt bzw. wieder-verschränkt, und es ist dieses System, das eine korrektive Wirkung hat, nicht das Signal, das vom Therapeuten kommt. Im Grunde genommen kehrt der Körper zu einem optimalen Plan zurück, der vielleicht Anklänge an Sheldrakes morphogenetisches Feld hat40.

Viele Praktizierende gehen von der Annahme aus, dass der ätherische Körper die Blaupause für den physischen Körper darstellt. Er ’stellt auf einer ganz ursprünglichen Ebene die Energie und die Mechanismen für das Wachstum und die Reparatur der Zellen zur Verfügung und stabilisiert sie.‘22 Es herrscht die Auffassung, dass sich Verzerrungen oder Verformungen des ätherischen Körpers oft als Krankheit im dichten physischen Körper ausdrücken. Die Vorstellung, Blockaden im Energiefluss seien die Ursache von Krankheiten, wird von vielen geteilt, darunter auch von Westlake und in den Huna-Lehren51. Westlake fand heraus, dass es bei Heilung darum geht, diese Blockaden zu entfernen und den Fluss zwischen den feinstofflichen Körpern wiederherzustellen. Tansley führte die Weltsicht der Theosophie und östlicher Mystiker in die Radionik ein, um der allgemeinen Vorgehensweise einen rationalen Charakter zu verleihen. Wir sollten dabei allerdings nicht vergessen, dass die Vorstellung von feinstofflichen Körpern nur ein Modell ist, und dass es keine physikalischen Hinweise darauf gibt, dass sie tatsächlich existieren. Das Modell hat sich allerdings über viele Jahre als nützlich dafür herausgestellt, das, was bei Heilung passiert, rational fassen zu können. Etliche Leute versuchen nun, diese esoterischen Philosophien in einen Rahmen einzupassen, der der Quantenmechanik entliehen ist. Ob es gelingt, bleibt abzuwarten.

 

Heilung und der beobachtende Zustand

Es mag einiges dran sein an Hylands Vorschlag, dass es bei Heilung einfach nur darum geht, dass der Therapeut den Zustand eines Beobachters einnimmt. In der jüngeren Vergangenheit haben nämlich Arbeiten zur Wirkung von Gebeten auf die Heilung gezeigt, dass gerichtetes Gebet zwar wirksam ist (wo das Gebet einem bestimmten definierten Ergebnis gilt), ungerichtetes Gebet aber sogar doppelt so stark wirkte (wenn das Ergebnis einer ‚höheren Autorität‘ überlassen wurde)19. Arthur Baileys Beobachtungen brachten ihn zur Auffassung, dass die wahre Magie der Heilung in der Entspannung liege und in einer Nicht-Identifikation mit jeglicher Heilung, die stattfindet4. Distanziertheit ist in esoterischen Lehren obligatorisch5.

Für Tansley stand außer Zweifel, dass der Hauptfaktor in der radionischen Analyse ganz einfach die Resonanz des Kontakts ist, wenn der Praktizierende sich den Patienten ‚vergegenwärtigt‘43. Er glaubte daran, dass diese simple Handlung heilkräftige und therapeutische Wirkung habe; in der Tat sei die ‚Analyse die Heilung‘. George Kuepper weist uns darauf hin, dass ‚dies (diese Erkenntnis) für jene, die daran glauben dass die Kreative Kraft im Universum kompetenter ist, zu entscheiden, was ‚Harmonie‘ und Heilung darstellt, keine Überraschung ist.27

In Hylands Worten: ‚Der beobachtende Zustand, in dem der Therapeut sein muss, muss von einer Echtheit getragen sein, die ein bewusstes Gewahrsein mit einschließt oder auch nicht, aber wenn Bewusstheit daran beteiligt ist, würde es sich am ehesten wie eine liebevolle Verbundenheit mit dem Patienten und der Welt des Patienten anfühlen. Der Grund dafür ist, dass die beste Analogie für emergente Verschränkung ein Zustand der Liebe zum Universum ist, denn genau das macht die emergente Verschränkung möglich: eine Form der nicht-lokalen Verbundenheit mit der Welt.”24

Die Bellsche Ungleichung der Nicht-Lokalität führte den Gedanken ein, dass alles im Universum mit allem anderen verbunden ist20. Aspect und seine Kollegen wiesen das 1982 experimentell nach3. Non-lokale Interaktionen werden nicht von einer zu beobachtenden Kraft vermittelt, sind unmittelbar und werden durch Entfernungen nicht abgeschwächt. An sich, wie Talbot anmerkte, gibt es so etwas wie Getrenntheit nicht, und ‚alles ist nicht einfach nur Teil eines Ganzen, sondern diese Ganzheit ist sogar die hauptsächliche Realität.‘42

Somit sind Ideen wie zum Beispiel die Projektion und das Senden irrelevant, da sie von der Annahme von Zeit und Raum ausgehen, die aber in der modernen quantenmechanischen Vorstellung nicht existieren43. Es gibt nicht einen Patienten und deinen Geist, sondern vielmehr den ‚Patienten in deinem Geist‘.43 Die Erfahrungen vieler Heiler passen zu diesen Ansichten, insbesondere da, wo man feststellt, dass die Heilung schon begonnen hat, bevor unsere physische Behandlung noch begonnen hat. Eine Erfahrung, die wir alle schon gemacht haben. Elizabeth Baerlein war sich dessen 1958 schon bewusst und hielt das Denken für den Schlüssel zur Radionik und für eine unserer größten Kräfte43.

Erst im Laufe der Zeit wird sich herausstellen, ob irgendeiner dieser Erklärungsvorschläge, der sich auf die Verschränkung bezieht, gültig ist. Wenn sie Gültigkeit besitzen, dann funktionieren sie mit größerer Wahrscheinlichkeit op-down, wie Clarke es beschreibt, und nicht so sehr als die Art von Verschränkung, die wir im Labor bei Photonen beobachten. Man sollte sich allerdings immer der Warnung bewusst bleiben, die der große amerikanische Physiker Richard Feynman einst aussprach, als er sagte, dass jeder, der denkt, er verstünde diese äußerst seltsame Quantentheorie, Wissenschaftler miteingeschlossen, mit seinem Verständnis wahrscheinlich falsch liegt. Wenn die Idee bezüglich der emergenten Verschränkung aber irgendeinen bleibenden Wert hat, könnte sie der Behandlung in der Radionik neue Wege zeigen. Beispielsweise könnte der Therapeut eine Vorstellung von einem optimalen körperlichen Zustand erschaffen, indem er einen Befehl für ‚Verschränkung‘ generiert.

 

Die Bedeutung der Weltsicht

Ein wichtiger Aspekt von Heilung betrifft die ‚Weltsicht‘ des Therapeuten. LeShan betonte die Bedeutung der Weltsicht insofern als erfolgreiche Praktizierende an ihre Herangehensweise an die Radionik glaubten und alle ihren Schwerpunktbereich (wie zum Beispiel Parasiten, Viren, Miasmen, Traumata, etc.) als den wichtigsten ansahen43.

Alle Therapien einschließlich der konventionellen Medizin existieren innerhalb ihrer eigenen kohärenten Weltsicht2,021,049. Diese Sichtweisen haben sich durch die Geschichte gewandelt, und wie Medizin praktiziert wird, ist lediglich eine Reflektion der vorherrschenden Weltsicht. Während sich die konventionelle Medizin in der cartesianischen mechanistischen Sicht des Universums gründet, behaupten viele komplentäre Therapien, wie wir bereits gesehen haben, sie würden anderswo nach einer rationalen Begründung ihrer ‚holistischeren‘ Methoden suchen.

Therapeuten und bis zu einem gewissen Grad auch Patienten arbeiten idealerweise innerhalb einer gemeinsamen Weltsicht, an die sie alle glauben können. Die lange Ausbildung vieler Therapeuten, ob in konventionellen oder komplementären Systemen, einschließlich des Schamanismus, erzeugt in den Praktizierenden einen Glauben an die entsprechende Disziplin und ermöglicht es ihnen, erfolgreich darin zu arbeiten.

Viele der verwendeten Instrumente sind optisch sehr beeindruckend und stellen einen Teil der Weltsicht der Therapie dar. Sie sind ein sehr wichtiger Teil des Heilungsrituals, doch ich wage bei den meisten zu bezweifeln, dass sie eine bedeutende technische Funktion haben. Sehen wir uns die Rolle von Geräten und Raten bzw. Werten in der radionischen Heilung nun ganz konkret an.

Die Rolle von Geräten

Es gibt viele Beispiele dafür, dass Geräte Wirkung zeigten, selbst wenn sie im Inneren nicht verdrahtet waren, die Verdrahtung kaputt war 4, 26 oder sie nicht an den Stromkreislauf angeschlossen waren, und viele Radioniker entledigen sich ihrer Kästchen irgendwann in ihrer Laufbahn, weil sie feststellen, dass sie ohne sie genauso gute Ergebnisse erzielen können4, 12, 43. Schon 1958 schrieb Elizabeth Baerlein, sie glaube, die radionische Arbeit habe nichts mit mechanischen Faktoren zu tun43. Welche Rolle spielen Geräte und Instrumente dann in der radionischen Praxis? Die meisten Autoren sind der Ansicht, dass sie Verlängerungen des Geistes des Behandelnden seien und ihn darin unterstützen, seine Absicht auszuführen27. Kuepper sagt weiters, dass der hauptsächliche Zweck der vorgeschriebenen Vorgehensweisen und Protokolle in der Radionik darin bestünde, Klarheit in die Absicht des Bedienenden zu bringen, wobei die Absicht der vorrangige Faktor für die Entscheidung sei, was das Instrument tun werde27.

In ähnlicher Weise meint King, die Geräte seien lediglich praktische Hilfsmittel, um es dem Unterbewusstsein zu ermöglichen, Informationen zu objektivieren26. Sie können die Feineinstellung für den Geist des Anwenders bewirken26. Fokus und Konzentration sind wichtig, und genau hier kann es sein, dass dem Zeugen, dem Gegenstand also, der den Patienten repräsentiert, eine wichtige Rolle zukommt. Er ist ein Symbol dafür, womit es gilt in Kontakt zu treten. Zeugen sind daher eventuell gar nicht unbedingt nötig, und Tansley hat Fälle dokumentiert, die das beweisen43, doch er glaubt, dass sie vielleicht dafür nötig sind, die Forderung nach Logik zu erfüllen, die die linke Gehirnhälfte hat, wie zum Beispiel über die Schalter und Raten. In der Tat könnte es sein, dass eine Schlüsselrolle sogar des Instruments selbst darin besteht, die linke Gehirnhälfte zufrieden zu stellen. Es versorgt uns mit einem physischen Symbol für einen Heilungsprozess, so wie wir ihn sehen43.

Es könnte auch sein, dass Geräte dafür sorgen, dass die linke Gehirnhälfte beschäftigt ist, während die rechte Gehirnhälfte die Heilung vollbringt. Es scheint mit Sicherheit wichtig zu sein, während einer Heilung das logische Gehirn abzulenken. Tansley beschreibt diesen Zustand als ‚entspannte Aufmerksamkeit‘. Viele Radioniker, ich miteingeschlossen, finden es wichtig, die linke Gehirnhälfte mit weltlichen Dingen zu eschäftigen, um Heilung zuzulassen, vermutlich durch unterbewusste Intervention.

Viele dieser Geräte sind daher nur ein Mittel für den Therapeuten, um sich in die Heilungssituation zu begeben, um das Problem innerhalb seiner bzw. ihrer eigenen Weltsicht zu verstehen, und um ein Ritual zu inszenieren, um die Heilungsenergie nutzbar zu machen. Das ist kein neuer Gedanke. Viele andere Autoren glauben, dass Heilungsinstrumente das Heilungspotential des Patienten freisetzen, und so sollten eher die Patienten Gegenstand unserer Untersuchungen sein als die Eigenschaften der Heilmittel, wenn wir den Heilungsmechanismus besser verstehen lernen wollen23, 35, 36. Westlake war der festen Überzeugung, dass Heilungsinstrumente einfach nur Geräte sind, um das Bewusstsein des Patienten zu öffnen, was in der Folge möglicherweise zu einer physischen Veränderung führen könnte. King fasst die Situation so zusammen, dass er sagt, die wirkliche Kraft des Geräts liege im Anwender, nicht in seinen Werkzeugen26.

Die Rolle der Raten

Seit ihren Anfängen ist die Verwendung von Raten (Werten bzw. Kennzahlen) in der Radionik von zentraler Bedeutung, und zwar sowohl für die Analyse als auch für die Behandlung. Abrams ursprüngliche Raten waren Widerstandswerte, die von den Rheostaten im Schaltkreislauf stammten. Im Laufe der Weiterentwicklung der Geräte änderten sich jedoch die Schaltschemata, und so repräsentierten Raten nicht mehr einen Widerstand innerhalb des Schaltkreises, sondern wurden zu Sets von Zahlen, die ausgependelt wurden, indem man an den entsprechenden Faktor dachte oder er aber physisch präsent war. Verschiedene Geräte hatten verschiedene Sets von Raten und sogar innerhalb des gleichen Systems hatten verschiedene Leiden oder Organe häufige mehrere Raten, und eine Rate repräsentierte oft mehr als ein Organ oder mehr als ein Leiden. Viele Debatten sind darüber geführt worden, was diese Tatsachen wohl bedeuten mögen43. Kuepper glaubt jedenfalls, dass die Vorstellung, dass die Raten tatsächlich Frequenzen darstellen, ein Irrtum ist. Er schlägt stattdessen vor, sie einfach als Zugangscodes zu Gruppen von Energieinformationsmustern zu betrachten, die wiederum komplexe Frequenzen darstellen, die mit den feinstofflichen Energiefeldern von spezifischen Geweben, Organen oder pathologischen Zuständen in Resonanz stehen27. Er sieht die Radionik als Mittel zur Informationsübermittlung, die das System darüber informiert, was es braucht, um sich selbst in Harmonie zu versetzen.

Es gibt noch viele weitere Ideen dazu, was die Raten aus esoterischer und auch eher physischer Sicht darstellen. Drown kannte sich in der Kabbalah sehr gut aus, und es waren Beziehungen zwischen ihren Werten und dem Baum des Lebens zu finden. Constable glaubte, dass die Stetigkeit und Übereinstimmungen viel zu groß seien, als dass man die Raten als willkürlich und bedeutungslos und als nur innerhalb des Drown – Systems anwendbar verwerfen könne16.

Calverley und McCaffrey wählten einen anderen Blickwinkel und schlugen vor, dass die Raten das Muster von Schwingungsknoten (’nodial points‘) beschreiben, die entstehen, wenn die verschiedenen Kraftfelder, die vom Körper ausgehen, einander überschneiden12.

Natürlich stellten die Raten für manche Leute Muster dar, und Malcolm Rae verwendete stattdessen geometrische Muster, die auf kleine Karten gezeichnet wurden (das MGA – System).

In einem Test, über den Bailey4 berichtet, erzielten die Radioniker genauso gute Ergebnisse mit ‚falschen‘ Raten wie unter Verwendung der ‚offiziell genehmigten‘. Er schloss daraus, dass sie funktionieren, solange der Praktizierende sie als richtig akzeptiert. King drückte es so aus, dass er sagte, alle Raten-Listen seien willkürlich, und man könne auch seine eigenen erstellen26. An sich gibt es weder falsche noch richtige Raten, da ja der Glaube des Praktzierenden der Schlüssel zum Erfolg ist43. Ähnlich wie das auch bei Amuletten und Talismannen der Fall ist, hielt Tansley Werte für ‚tot‘, bis sie durch die Kraft des Glaubens angewendet werden. Es ist natürlich möglich, dass die Kraft, die bestimmten Raten aufgrund ihrer Verwendung durch viele Radioniker zugeschrieben wird, ihnen quasi ‚Restkraft‘ verleiht, aber in diesem Fall müssen sie weiter benutzt werden, um auch weiter wirksam zu sein. George de la Warr fand, dass es in der Behandlung mit Hilfe eines Geräts nötig war, dass der Behandelnde das Behandlungsset in regelmäßigen Abständen ‚auffrischte‘, indem er dem Patienten Gedanken widmete. Er fragte sich allerdings, ob nicht vielleicht die Kraft der Gedanken Heilkraft hatte, oder ob sie einfach nur nötig war, um die Verbindung zwischen Praktizierendem und Patienten aufrecht zu erhalten.

Eine vertraute Rate hat, ähnlich einem Bild, die Fähigkeit, bestimmte Gedankenresonanzen im Geist hervorzurufen und aufrecht zu erhalten. Raten sind nützliche Codes für das Unterbewusstsein26. Tansley brachte seine Gedanken darüber auf den Punkt, indem er sagte, dass Raten „einfach nur Hilfsmittel sind, um den Geist des Praktizierenden zu fokussieren. Sie dienen als Brennpunkt zwischen den physischen und feinstofflichen Ebenen von Materie.“43

Computergestützte Instrumente

So wie unsere Weltsicht sich in diesem technischen Zeitalter wandelt und entwickelt, so verändern sich auch die Instrumente und Geräte, die wir in der Heilung verwenden, um den Erwartungen von sowohl Patienten als auch Praktizierenden gerecht zu werden. Die Webseite zur energetischen Medizin erörtert computergestützte Behandlungsgeräte und erwähnt dabei konkret das QXCI, wobei die Diskussion genauso gut auch anderen Behandlungsgeräten gelten könnte53. Heutzutage sind auf dem Markt viele Geräte erhältlich, die den Körper mit Hilfe ‚elektrischer Parameter‘ scannen. Sie scheinen einfach so zu funktionieren, dass Daten eingegeben werden, diese in einen gewichteten Zufallszahlengenerator weitergeleitet werden, der sodann die Ergebnisse anzeigt. Wenn es um die Behandlung geht, werden auf einem Bildschirm einfach nur Knöpfe angeklickt, wobei es keine Programmierung gibt außer jener der graphischen Darstellung, die besagt, dass es behandelt. Korrektursignale werden dem Körper über einen Körpergurt übermittelt, oder in manchen Fällen sogar über Fernbehandlung. Manche Geräte behandeln automatisch ohne jegliche Eingabe von Seiten des Praktizierenden. Anscheinend sind sie alle ähnlich genau. Die Unterschiede zwischen ihnen sind eher gestalterischer und preislicher Natur als dass in ihrem Inneren wirklich irgendetwas sehr unterschiedlich wäre.

Der Autor der Webseite behauptet allerdings, dass diese Geräte in der Realität der Radionik am nächsten stünden, und sie mit Sicherheit keinen Bezug zu irgendwelchen elektrischen Messungen oder Behandlungen hätten. Es gibt allerdings ein Problem, wenn man Pseudo-Zufallszahlen für die Diagnose verwendet. Das besteht darin, dass in diesen Systemen mit Tausenden von Items in einer Testmatrix immer viele Leiden übersehen werden, die Menschen haben können, und dass die Ergebnisse, die man bekommt, nicht wiederholbar sind. Die Entschuldigungen, die für diesen Effekt ins Feld geführt werden, gehen in die Richtung, dass die Testung an sich ‚die Energie‘ des Systems beeinflusse und somit auch die beim nächsten Mal erzielten Ergebnisse, oder dass ‚im Universum Zufälligkeit herrsche‘. Wenn man um ein bestimmtes Problem weiß, das man hat, es aber nicht jedes Mal auftaucht bzw. diagnostiziert wird, ist allerdings unschwer zu erkennen, dass die Gesamtdiagnose von allem anderen auch nicht allzu verlässlich sein kann, und in diesem Licht sollte sie auch gesehen werden.

Viele Radioniker haben es wiederholt gezeigt: Eine einigermaßen sinnvolle Interpretation von Ergebnissen kann man sogar dadurch gewinnen, dass man anscheinend gar keine Daten eingibt! Entsprechende Forschungsarbeiten an der Princeton Universität haben gezeigt, dass Zufallsereignisse beeinflusst werden können25. Man sollte allerdings nicht vergessen, dass diese Ergebnisse statistische Abweichungen vom Zufall darstellen, und dass oft Zehntausende Versuche mit einigen wenigen talentierten Leuten gemacht wurden. Dass alle Benutzer von Geräten immer signifikante und sinnhafte Veränderungen der Zufallszahlengeneratoren erzeugen können, ist unwahrscheinlich. Im Lichte dieser Kommentare sollte der Zufallszahlengenerator im Computer als Schnittstelle zwischen Bewusstsein und Computer gesehen werden, und solange ihm geglaubt wird, kann Heilung erzielt werden. Genau daher kam vielleicht auch das Bedürfnis nach dem Gerät – nämlich um neuen Leuten eine Brücke zu ihrem Selbstvertrauen zu bauen. Allerdings hat es auch eine Menge kontroverser Diskussionen erzeugt, weil die Menschen entdeckten, dass es nicht so funktioniert, wie behauptet wird. Diese Geräte sollten vielleicht am ehesten als Krücke für die eigene Heilungsabsicht des Praktizierenden betrachtet werden.

 

William Tillier und die Intention Imprinted Electrical Devices (elektrische Geräte, in die eine bestimmte Absicht mental eingeprägt wurde)

Die Arbeit von William Tillier, emeritierter Professor der Stanford Universität, an einem ‚Intention Imprinted Electrical Device‘ (IIED) könnte für die Radionik relevant sein. Diesen kleinen elektrischen Geräten wurden von Leuten, die hoch ausgeprägte Meditationsfähigkeiten hatten, eine spezifische Absicht für ein bestimmtes Zielexperiment mental ‚eingeprägt‘. In diesen Experimenten wurden die informierten und die nicht informierten Geräte etwa 2000 Meilen zu einem Labor geschickt, wo sie in den entsprechenden Zielexperimenten verwendet wurden46, 47, 48.

Mehrere Experimente wurden durchgeführt. Im ersten bestand die Absicht darin, den PH- Wert reinen Wassers um einen Grad zu erhöhen oder zu senken. Im zweiten Zielexperiment war die Absicht, das Verhältnis von zwei chemischen Stoffen, die beide Teil des Energiestoffwechsels waren (ATP und ADP), in Fruchtfliegenlarven im Entwicklungsstadium dahingehend zu beeinflussen, dass sie fitter würden und daher eine signifikant kürzere Entwicklungszeit brauchen würden, um das Stadium der erwachsenen Fliege zu erreichen. Im dritten Zielexperiment bestand die Absicht darin, die in-vitro Aktivität der alkalischen Phosphatase, eines Leberenzyms, signifikant
zu erhöhen.

Die Ergebnisse aller Experimente waren Aufsehen erregend. Aber Geräte mit einer heilenden oder einer sonstigen Absicht mental zu programmieren ist natürlich nicht neu. Mesmer behauptete, verschiedene Materialien und Leute unterscheiden sich bezüglich der Menge an Vril (sein Wort für Lebenskraft, Chi, Prana, etc.), die sie absorbieren konnten26. Seit undenklichen Zeiten werden Amulette und Glücksbringer mit gerichteter Energie aufgeladen. Ihre Kraft erhalten sie vom Benutzer, und jegliche Wirkung entsteht dadurch, dass der Benutzer auf irgendeiner Ebene des Bewusstseins daran glaubt, dass eine solche eintreten wird. Deshalb kann man jeden beliebigen Gegenstand, den man auswählt, zu einem Amulett oder Talisman machen. Wenn man einem Gegenstand besondere Kraft zuschreibt, benutzt man damit eigentlich das Objekt, um diese Kräfte in sich selbst zu aktivieren. Die esoterischen Eigenschaften eines Gegenstands beruhen viel eher auf Glauben und Erwartungen als auf irgendeiner Eigenschaft, die dem Objekt selbst innewohnen würde26.

Die Methode, IIEDs zu benutzen, ist dem, was ein Radionik-Therapeut während der Behandlung macht, nicht unähnlich. Mehrere Geräte haben, wie beispielsweise auch Chris Dennisons Harmonizer17 Ähnlichkeiten mit Tillers IIED. Der Harmonizer von Dennison bedient sich als Basis eines holografischen Films. Auf die Holografie hat man sich bezüglich der Grundlage esoterischer Heilung schon mehrfach berufen, und in jüngerer Vergangenheit auch, um die Aktivität radionischer Kameras zu erklären, die von mehreren Leuten entwickelt und gebaut wurden, darunter auch von Ruth Drown, George de la Warr and Jim Bage38 Wie das Gerät funktioniert, weiß man nicht, aber es ist klar, dass es sehr anwenderabhängig ist. Nur wenigen Leuten ist es gelungen, damit nützliche Bilder zu erhalten. Obwohl eine neuerliche Analyse der Fotografien von de la Warr durch Benford und Kollegen letztere zu der Meinung führte, dass ihre Nutzung auf der Quantenholografie beruht, ist dennoch die Anwesenheit eines Anwenders in Resonanz mit dem System von zentraler Bedeutung9, 10. Man hatte die Idee, dass die gerichtete Absicht des Anwenders zwangsweise die Quantenverschränkung / Kohärenz des gesamten Systems hervorrief und so zu sinnhaften Fotografien führte, die für diagnostische Zwecke nutzbar waren.

Tiller und seine Kollegen glauben, dass ihre mental programmierten Geräte „den inneren Symmetriezustand eines Raums auf die Ebene eines thermodynamisch freien Energiezustands heben, die beträchtlich über der unserer normalen Welt liegt. Das IIED stimmt den Raum so ein, dass ein entsprechendes Zielexperiment, das in diesem Raum durchgeführt wird, so verläuft, dass sich die experimentell gemessenen Materialeigenschaften verändern, und zwar sowohl in Richtung der Absicht wie auch in dem Maße, wie die Absicht es vorgibt.“ Diese Beschreibung stammt von einer der Webseiten Tillers, aber er hat seine Arbeiten verschiedenenorts publiziert, oft auch inklusive der komplexen Mathematik, die die Hypothese stützt18, 44, 46-48.

So aufregend diese Experimente auch sein mögen, so konnte sie bisher doch nicht jeder replizieren (33), und ich würde vermuten, dass ihr Erfolg von den ‚heilenden‘ Fähigkeiten der Teilnehmer abhängt. Ihre Ergebnisse lassen sich mit Sicherheit im Rahmen der vorgenannten Ideen einordnen. Diese Fähigkeit, der Umgebung Informationen zu übermitteln, weist Ähnlichkeiten mit der Arbeit des verstorbenen Jacques Benveniste auf, in der er herausfand, dass die Information homöopathischer Mittel mit elektromagnetischen Mitteln an Wasser weitergegeben werden konnte52. Allerdings gilt auch hier, dass nicht alle diese Ergebnisse reproduzieren konnten.

 

Warum bessert sich der Zustand mancher Menschen nicht?

Natürlich reagiert nicht jeder auf eine Behandlung, und dafür mag es mehrere Gründe geben, wovon einige mit dem geistigen Bereich zu tun haben. So fanden zum Beispiel Calverly et al. 12, dass “die (radionische) Behandlung bei Patienten ohne kreatives geistiges Auge nicht gut anschlägt und sie körperliche Behandlung brauchen, wohingegen kreative und natürliche Menschen gut auf Behandlung reagieren. Bei Tieren und Pflanzen schlägt sie auch gut an.” Weiters sagt er, dass “kreative und natürliche Menschen nicht vom niedrigen Geist eingeschränkt werden, sondern Öffnungen besitzen, die es ihnen ermöglichen, das gewöhnliche mentale Bewusstsein zu transzendieren, und Tiere und Pflanzen in diese Beschränkung noch gar nicht hineingewachsen sind.”

Ein weiterer Grund, den Mesmer schon früh erkannte, liegt darin, dass der Patient auch den Wunsch nach einer gesundheitlichen Verbesserung haben und bereit sein sollte, die heilende Energie anzunehmen26, 32, 43. Für viele Menschen kann eine Krankheit ein Mittel sein, Lebensprobleme zu lösen, und es kann sein, dass sie gar nicht gesund werden wollen. Andere Gründe können sein, dass “im Rahmen von Karma oder des Lebensplans der Seele eine Krankheit nötig ist”, “dass der Patient in den Todesprozess eingetreten ist, um die Inkarnation zu beenden”, und dass “der Patient sich in einer Hülle von Unglauben befindet, die sogar die Energie des Heilers blockiert”8. Doch sogar skeptische Menschen können auf Heilbehandlungen reagieren36, wenn sie dem Prozess wirklich offen anstatt feindselig begegnen. Wie Paracelsus sagte: die Medizin ist nur ein Same, den man in das verwandeln muss, wofür er bestimmt ist.

Ich würde noch darauf hinweisen, dass es wichtig ist, einen Heiler bzw. eine Heilerin zu finden, der auf der ‚gleichen Wellenlänge‘ wie der Patient ist. Ein erfahrener Therapeut der traditionellen chinesischen Medizin benutzte dafür das Bild des ‚Schlosses, für das man den richtigen Schlüssel finden müsse‘, als er gefragt wurde, warum manche Patienten auf bestimmte Heiler nicht reagierten, obwohl letztere vielleicht eine lange Liste von Erfolgen in der Heilung anderer aufzuweisen hatten. Worum genau es bei dieser ‚Wellenlänge‘ geht, ist unklar, aber ich zweifle nicht daran, dass der Heiler der Schlüssel zum Erfolg ist, und nicht die Therapie, derer er sich bedient. Für viele Menschen funktioniert es so, dass sie Therapeuten ausprobieren, bis irgendetwas ‚Klick‘ macht, oder, wenn sie zu einem Radionik-Therapeuten gehen, pendeln sie vielleicht den Praktizierenden aus, den sie am besten probieren sollten. Im Lichte der bisherigen Diskussion könnte eine verständnisvolle Vermischung der Felder den Schlüssel dazu darstellen, dass sich die gestörten Systeme des Körpers wieder stimmig ausrichten können.

Eine letzte grundlegende Frage ist: Warum brauchen wir überhaupt Heiler? Warum passieren Wunder nicht einfach aus sich heraus und häufiger? Ein Faktor ist wahrscheinlich der schraubzwingenähnliche Griff, in dem unsere linke Gehirnhälfte sowohl den Patienten als auch den Therapeuten hat43. Viele Menschen haben das Gefühl, dass unsere Überzeugungen unsere körperliche Erfahrung formen und beschränken, und nur wenige von uns, wenn überhaupt irgendjemand, haben keine wirklichen Beschränkungen bezüglich seiner bzw. ihrer Überzeugungen auf der unterbewussten Ebene. Unsere Überzeugungen grundlegend zu ändern ist wirklich sehr schwierig. Indem wir einen Heiler engagieren, übergeben wir einen Teil der Verantwortung an jemanden, der die Dinge vielleicht anders sieht als wir und vielleicht einige der unterbewussten Barrieren durchbricht und uns eine Restrukturierung nserer Muster ermöglicht. Eine ‚Anpassung des Bewusstseins‘, wie Calverley es nannte12.

Schlussfolgerungen

Viele Praktizierende akzeptieren heutzutage, dass die Radionik eigentlich nur erklärt werden kann, indem man annimmt, dass Veränderungen anfangs auf feinstofflichen Ebenen stattfinden, wie zum Beispiel dem ätherischen Körper. Diese feinstofflichen Energiefelder sind eine Blaupause für Wachstum und Entwicklung, und sie können vom menschlichen Nervensystem als physische Reaktion wahrgenommen werden, die durch die Reaktion eines Pendels oder einer Wünschelrute sichtbar gemacht werden kann. Die Felder lassen sich durch menschliche Gedanken über große Entfernungen ohne offensichtliches Medium zur Energieübertragung beeinflussen. Radionische Geräte sind Werkzeuge, die die natürlichen Fähigkeiten des menschlichen Körpers zur Erkennung feinstofflicher Felder und Interaktionen unterstützen. Man darf jedoch nicht vergessen, dass die Existenz dieser Felder nur eine Annahme ist, und dass noch unklar ist, ob es sie tatsächlich gibt.

Wir sollten ehrlich zu uns sein bezüglich dessen, was in der Radionik passiert, und nicht verbissen orthodoxe Prinzipien vertreten, wenn sie ganz offensichtlich nicht dazu in der Lage sind, zu erklären, wie die Radionik funktioniert. Wir sollten akzeptieren, dass sich die Radionik auf den physischen wie auch mentalen Ebenen weiterentwickeln muss, um zu überleben. Wie Tansley sagte: „Fast alles, was sich nicht verändert und nicht eine flexible Fähigkeit behält, sich an das Kommen und Gehen von Überzeugungen, Entdeckungen und neuen Erkenntnissen anzupassen, muss letztlich starr werden und zerbrechen, und verliert damit seine Nützlichkeit und
Wirksamkeit.”43

Die Rolle des Bewusstseins in der Heilung ist ein gemeinsamer roter Faden, der sich durch die Arbeiten vieler Autoren über die Radionik zieht. Kuepper ist der Auffassung, dass die Essenz der Radionik “die Einheit von Anwender und Hilfesuchendem ist, die durch Absicht hergestellt und durch ein Gerät unterstützt wird.” 27 Und die grundlegende Aktivität hinter der Anwendung der Radionik ist der Umgang mit dem Bewusstsein.

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* Übersetzung des Vortrages, den der Autor anlässlich des “Internationalen Kongresses für Psychobiophysik und Radionik” am 1. April 2006 im Maritim-Hotel in Fulda gehalten hat.

 

Literaturangaben

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© 11.2006 Radionik Verlag

Claudio Romanazzi

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