Organon und Imago

Die Jahrbücher der Radionik Information

Leseprobe aus der Ausgabe 1998


Organon und Imago

H. Philippi, D.Sc, Voorhout, Holland, 1966
Vorwort von George de la Warr
mit freundlicher Genehmigung der Radionic Association

Vorwort

In den Jahren 1950 bis 1956 entwickelten die Delawarr Laboratories eine radionische Kamera, die über 12.000 Belichtungen von Energiemustern von verschiedenen Objekten produzierte. Es ist eine eindrucksvolle Sammlung von Bildern auf ¼-Platten, es gibt aber bis heute keine befriedigende Erklärung dafür, warum diese Bilder an gewissen Punkten im Raum erscheinen. Es ist kein sichtbares Licht beteiligt und dennoch können wiederholt Bilder auf gewissen Emulsionen unter brauchbaren Bedingungen beobachtet werden.

Der folgende Artikel von Dr. Philippi ist speziell deswegen willkommen, weil er eine erste rationale Interpretation des Phänomens bietet. Dr. Philippi ist ein niederländischer Radiästhesist. Er hat eine einfache Methode ersonnen, die spezielle, von Objekten ausstrahlende, Energie zu messen. Diese Energie entzieht sich, anders als die radionische Kamera und das menschliche Feld, immer noch der Messung mit Apparaten und es wurde viel über die diesem Phänomen zugrunde liegenden Prinzipien geforscht. In seinen gegenwärtigen französischen Publikationen benutzte Dr. Philippi die Begriffe Organon, um das aktive Prinzip hinter der Bildbildung zu beschreiben.

Die von der Delawarr Kamera gemachten Bilder werden von Dr. Philippi präziser als ‚Energraphen‘ bezeichnet. Das wahre Bild, das im Raum existiert, bezeichnet er als Imago. Dieses neue Wort wurde gewählt, um die Wahrscheinlichkeit des Aussehens zu beschreiben, falls das Objekt in permanente physikalische Existenz kommt. Zum Beispiel hat der Same einer Pflanze ein Imago, daß zeigt, wie die Pflanze aussehen wird.

Hatte sich Dr. Philippi bei uns zwischen 1950 und 1956 materialisiert?

George de la Warr

„In der organischen Theorie der Natur gibt es zwei vollkommen verschiedene Arten von Schwingungen. Es gibt die Schwingung der Bewegung und die der organischen Deformation; die Bedingungen der beiden Wechsel sind unterschiedlichen Charakters. Mit anderen Worten, es gibt eine schwingende Bewegung eines gegebenen Musters als ganzes und es gibt einen schwingenden Wechsel des Musters selbst.“ (1)
A. N. Whitehead, 1925

Organon und Imago sind zwei neue fundamentale Konzepte in der Physik und in der Biologie.

1960 las ich ‚New Worlds beyond the Atom‘ (Neue Welten hinter dem Atom) von Langston und G.W. de la Warr. In diesem Jahr experimentierte ich mit dem Pendel, und verifizierte damit die Schwingungsmuster von Louis Turenne. Früher hatte ich die Radiästhesie ns Lächerliche gezogen, 1950 entdeckte ich aber, daß das Pendel nicht das unsensible Instrument war, für das ich es bis damals hielt. Von Zeit zu Zeit unternahm ich bald radiästhetische Experimente.

Abbildung 1

Abbildung 1


Energraph, erhalten aus einer Flasche homöopathischer Tabletten Aconitum C2 auf der Kamera (Delawarr Laboratorien)

Als ich das Buch las, war ich speziell von dem Bild der Aconit-Pflanze angetan, das von de la Warr aufgenommen wurde, indem er eine Flasche mit homöopathischer C2 Aconit-Tabletten in seine Kamera stellte (Abbildung 1). Ich hatte eine Intuition, daß es eine Beziehung zwischen de la Warrs Fotografie und den Schwingungsmustern von Turenne geben müßte, obwohl das Muster nur geometrische Linien zeigte. Weil ich keine homöopathischen Tabletten zur Hand oder Aconit im Garten hatte, nahm ich das Blatt einer Kletterrose, „Inspiration“, die eine Wand meines Hauses bedeckte. Ich befestigte es in der Mitte eines Blattes Papier und begann. Eine Reproduktion des
Schwingungsmusters ist in Abbildung 2 zu sehen.

Ich war vom Resultat begeistert und von dieser Zeit an verbrachte ich meine Zeit vollständig mit Radiästhesie mit der vorgefaßten Absicht, die physikalischen Gründe für diese Phänomene zu finden, für de la Warrs Fotografien und meine Schwingungsmuster. Meine Experimente führten mich zu den neuen Konzepten des Organon und Imago. Um diese Begriffe zu erklären, ist es notwendig meine Experimente im Detail zu betrachten.

Abbildung 2

Abbildung 2


Schwingungsmuster eines Blattes der Kletterrose ‚Inspiration‘

De la Warr bezeichnete seine Bilder als Fotografien, ohne dafür eine ausreichende Erklärung zu haben. Das kann aber zu Mißverständnissen führen, weil Licht keinen Teil an ihrer Existenz hat. Deswegen will ich sie ‚Energraphen‘ nennen, weil sie von der speziellen von den Objekten ausgehenden Energie erzeugt worden sind. Bei meinen Forschungen habe ich die folgenden Methoden benutzt:

  1. Das Studium der Energraphen von de la Warr, soweit sie mir aus Publikationen vorlagen.
  2. Das Studium einiger Kontakt-Energraphen, die ich mit fotografischem Material hergestellt hatte.
  3. Das Studium zahlreicher Schwingungsmuster, die ich entdeckt und per Hand aufgezeichnet hatte

Schwingungsmuster

Jedes natürliche Wesen ist umgeben von einem Netzwerk oder Muster stehender Wellen, die man mit fotografischen Platten als Energraphen, Kontakt-Energraphen und durch das Pendel als Schwingungsmuster aufzeichnen kann.

In einem so kurzen Artikel ist es nicht möglich, eine genaue Beschreibung meiner Methode, Schwingungsmuster zu produzieren, zu liefern (siehe ‚Radiestesia Magazine‘ (2)). Die Quintessenz der Methode gebe ich im Folgenden:

Abbildung 3

Abbildung 3


Detail des Schwingungsmusters eines Blattes von Euphrasia medicinalis

Ein Objekt wird in der Mitte eines Blattes Papier fixiert. Eine Antenne (ich benutze einen angespitzten Bleistift) wird mit der linken Hand entlang einer gewählten Linie über das Papier gehalten. Der Punkt größter Schwingungsintensität auf dieser Linie wird durch das in der rechten Hand gehaltene Pendel herausgefunden. Der so gefundene Punkt ist der durch die Antenne aufgefangene Antischwingungsknoten einer einzelnen stehenden Welle. Aus Gründen, auf die ich später noch eingehe, nannte ich einen solchen Punkt ‚Organon-Punkt‘. Durch systematisches Finden weiterer Organon-Punkte und deren Verbinden durch ‚Organ-Linien‘ erhalten wir das Schwingungsmuster des Objekts. Abbildung 2 ist ein gutes Beispiel eines Schwingungsmusters, Abbildung 3 und 4 lassen detailliertere Informationen über die Methode erkennen.

Abbildung 4

Abbildung 4


Querschnitt R – S aus Abb. 3. Zeigt die Variationen der elektro-magnetischen Intensität. Die vertikale Achse zeigt die Anzahl der Rotationen.

Abbild 3 ist Teil eines Schwingungsmusters eines Blattes von Euphrasia medicinalis. Die Punkte zwischen den Linien sind Organon-Punkte. Ein Querschnitt entlang der Linie R – S zeigt die Stärke des elektro-magnetischen Felds der vier Organ-Linien (Abb. 4). Diese Charakteristiken sind für das Verständnis des Problems sehr wichtig und deshalb ist es notwendig noch tiefer in Details zu gehen. Die normale Position des Pendels ist die Ruheposition.
Seine Bewegungen haben drei prinzipielle Formen:

  1. eine positive Kreisbewegung, im Uhrzeigersinn, nach rechts
  2. eine negative Kreisbewegung, gegen den Uhrzeigersinn, nach links
  3. Oszillationen

Zwischen Kreisbewegung und Oszillation haben wir Zwischenstufen aller Arten vom elliptischen Bewegungen.

Kombinierte Bewegung

Zusätzlich fand sich eine spezielle kombinierte Bewegung von positiver Kreisbewegung, Oszillation, negativer Kreisbewegung, Oszillation und Ruhe, in dieser Reihenfolge. Punkte, bei denen diese kombinierte Bewegung beobachtet wird, werden ‚Doppelpunkte‘ (Turenne) genannt.

Wenn man die Schwingungsmuster bestimmt, fanden wir, daß die positive Kreisbewegung bei weitem am häufigsten vorkam, gefolgt von der kombinierten positiv-negativen Bewegung. Die negative Kreisbewegung ist selten.

Das ergibt eine sehr deutliche Übereinstimmung mit der Struktur der Proteine, welche die Gesamtheit lebender Materie formen. Wir wissen, daß die Makromoleküle der Proteine rechtsdrehende Spiralen sind und daß die Makromoleküle der Kernproteine in den Chromosomen durch zwei miteinander in Beziehung stehenden Spiralen geformt werden, die eine zeigt nach rechts, die andere nach links. Nun ist es wichtig, daß die Organon-Punkte solcher Untermuster, die eine Beziehung zur Zeugung zu haben scheinen, Doppelpunkte sind.

Die Kreisbewegung nach rechts, die am häufigsten vorkommt, scheint in Übereinstimmung mit dem ‚Spin‘ zu sein. Der Spin ist die rotierende Bewegung der kleinsten Partikel, Elektronen, Neutronen, usw. um ihre eigene Achse, die meistens ausschließlich nach rechts erfolgt. Es ist jetzt noch nicht möglich, daraus Schlüsse zu ziehen, es ist aber bemerkenswert.

Wenn man das Pendel über einen Organon-Punkt hält, beginnt es kreisförmig zu schwingen, sagen wir in Uhrzeigersinn. Das setzt sich aber nicht unendlich fort. Abrupt wird die Bewegung elliptisch, dann oszilliert sie und stoppt danach. Der Moment, in dem die Bewegung elliptisch wird, ist gut ausgeprägt und die Anzahl der Kreisbewegungen ist charakteristisch für den Organon-Punkt. Ich nenne das ‚Markierung‘.

Für gewöhnliche Organon-Punkte liegt die Markierung bei irgendeiner Anzahl, bis hundert oder höher. Uns ist die Bedeutung nicht bekannt, die Regelmäßigkeit ihres Auftretens aber läßt aber keinen Zweifel an einer Bedeutung. Bei Doppelpunkten habe ich noch nie eine andere Markierung als sechs oder zehn oder deren Vielfache gehabt. Wenn ich Organon-Punkte messe, halte ich die Pendelschnur sehr kurz, sagen wir zwei oder drei Zentimeter über der Aufhängung. Um den Organon-Punkt zu messen, halte ich die Antenne über die gewählte Linie, bis das Pendel zu schwingen beginnt. Dann mache ich die Verschiebung der Antenne so klein wie möglich, während die Bewegungen des Pendels immer stärker werden, bis plötzlich das Pendel so schnell schwingt, daß man die Bewegungen nicht mehr zählen kann. Das zeigt an, daß die Antenne genau über dem Organon-Punkt steht. Ich fixiere ihn, indem ich den Bleistift stark auf das Papier presse und ihn dabei zwischen meinen Fingern drehe. Wenn ich die Anzahl der Kreisbewegungen wissen möchte, verlängere ich die Pendelschnur auf sagen wir 15 bis 20 Zentimeter. Es ist dann leicht, die Anzahl der Drehungen zu zählen.

Abbildung 5

Abbildung 5


Schematische Skizze der Beziehung zwischen Organon und Imago A repräsentieren Organons, die in Übereinstimmung schwingen und plasto-dynamische Strahlen abgeben. B repräsentieren Imagos, die durch einzelne stehende plasto-dynamische Wellen gebildet werden. Sie emittieren die elektro-dynamischen fundamentalen Strahlen.

Meine Beobachtungen haben mich dazu geführt, die Anzahl der Kreisbewegungen in Betracht zu ziehen, anders als bei den Organon-Punkten, als ein Maß der Stärke des gemessenen Kraftfeldes. Die Anzahl ist eine Funktion der Markierung der Feldstärke. Ich bin den Linien mehr oder weniger senkrecht zu den Organ-Linien über eine große Anzahl von Schwingungsmustern gefolgt. Auf diesen Linien habe ich Millimeter für Millimeter die Anzahl der Kreisbewegungen notiert. Das ist leicht, wenn man ein transparentes Blatt Millimeterpapier auf die Zeichnung legt. Man benutzt die Millimeterlinien als horizontale Achse und die Anzahl der Kreisbewegungen als Ordinate. Damit habe ich eine Menge ‚Charakteristiken‘ gefunden. Sie sind sehr aufschlußreich, um den Charakter der Wellen zu beurteilen, welche das Schwingungsmuster bilden.

Elektro-magnetische Wellen und andere Wellen schwingender Bewegungen werden durch Reflektion zu stehenden Wellen. Wenn eine Front laufender Wellen unter bestimmten Bedingungen reflektiert wird, ist das Ergebnis ein Feld stehender Wellen. Dieses Feld ist begrenzt auf die Quelle und den Reflektor. Eine Feldcharakteristik ist die Sinusform der stehenden Wellen, die gleichförmig wiederholt werden und perfekt symmetrisch sind. In einem solchen Feld ist eine einzelne stehende Welle undenkbar. Sehen wir uns nun unsere Muster an: Abbildung 4 ist ein Beispiel von vielen. Das Muster besteht aus einzelnen stehenden Wellen, die praktisch ohne Ausnahme asymmetrisch sind. Es ist klar, daß solche Wellen nicht mit den heute in der Physik bekannten Gesetzen erklärt werden können.

Homöopathische Verdünnungen

Der Fakt, daß de la Warr seine beiden Aconit-Pflanzenbilder aus einer Flasche homöopathischer Tabletten erhielt, veranlaßte mich solche Tabletten als Objekte zu verwenden. Ich fand heraus, daß eine Tablette genügt, exzellente Schwingungsmuster zu erhalten. Ich habe nie mehr als eine Tablette benutzt.

Homöopathische Tabletten werden durch graduelle Verdünnung hergestellt. Ich betrachte zwei Methoden der ‚Dynamisierung‘, wie man diese Methoden nennen könnte, die dezimale und die zentesimale. Aconitum D10 bedeutet die 10. Verdünnung von Aconitum nach der dezimalen Methode, Aconitum C2 bedeutet die die zweite Verdünnung nach der zentesimalen Methode. Ich habe nur Tabletten der dezimalen Methode benutzt. Lassen Sie uns schauen, was das bedeutet.

Als Abkürzung verwende ich für die zu verdünnende Medizin den Begriff ‚Med.‘. Eine Med.-Einheit wird mit neun Teilen Lösungsmittel verdünnt. Das ganze wird dann für ungefähr 50 Sekunden kräftig geschüttelt. Das ergibt Med.D1.

Danach wird eine Einheit Med.D1 wieder mit neun Teilen Lösungsmittel vermischt und geschüttelt. Das ergibt Med.D2. Die verbleibenden 9/10 von Med.D1 werden beiseite gestellt. Es kann leicht errechnet werden, daß man n D 9 Einheiten Lösungsmittel benötigt, um eine Lösung Med.Dn zu erhalten.

Die Konzentration von Med.Dn ist 1 : (10n – 1). Für höhere Konzentrationen kann die ‚-1‘ weggelassen werden und man kann 1: 10n schreiben. Diese Arbeit wird mechanisch erledigt. Soviel zur Herstellung homöopathischer Mittel.

Nehmen wir an, die spezifische Schwere von Med. ist 1, daß Wasser als Lösungsmittel benutzt wird und daß wir mit 1 cm3 von Med. beginnen. Um die homöopathische Lösung von Med.D18 zu erhalten, Konzentration 1: 1018, benötigen wir 9 D 18 = 162 cm3 Wasser. Um eine Lösung der gleichen Konzentration für ein physikalisches Experiment herzustellen, würde man 1018 cm3 nehmen müssen. Das entspricht dem Volumen der Erdkugel. Und homöopathische Mittel bis D60 sind gebräuchlich. Wenn man sie braucht, sind sie bis zu D1000 und höher zu haben.

Die Tabletten, die ich für meine Schwingungsmuster verwendete, bestanden aus reinem Rohrzucker. Wenn man ihn für die Herstellung homöopathischer Tabletten benutzt, werden a D 100g von Tabletten mit a g von Med.Dn befeuchtet. Das ganze wird intensiv geschüttelt und dann zum Trocknen liegen gelassen. Das durchschnittliche Gewicht der Tabletten, die ich benutze (eigentlich ist Körnchen, die von gänzlich irregulärem Aussehen sind, der bessere Ausdruck dafür) beträgt 6 mg. Es ist leicht, zu berechnen, daß eine Tablette von Med.Dn den durchschnittlichen Inhalt von 6 D 10-(n+5)g von Med. enthält.

Homöopathische Tabletten pflanzlichen Ursprungs erhält man, indem eine originale Masse, bestehend aus der ganzen Pflanze, Wurzeln und allem, pulverisiert. Es ist eine Mischung aus hunderten von chemischen Kombinationen. Wir können alle möglichen Mutmaßungen über ihre chemische Zusammensetzung anstellen. Aber Berechnungen zeigen uns, daß ungefähr nach einer Verdünnung von Med.D20 kein Molekül der Originalpflanze in der homöopathischen Tablette mehr zu finden ist.

Wenn wir sie jetzt aber als Objekte für unsere Schwingungsmuster benutzen, präsentiert sich ein erstaunliches Phänomen, sie zeigen keinerlei Unterscheidung. Ich habe zum Beispiel die Schwingungsmuster von einem Blattende von Aconitum und den homöopathischen Tabletten von Aconitum D3, D100, D500 und D1000 gemalt. Das ergab jedesmal das ähnliche Muster, nicht identisch, aber alle vom selben Typ, typisch für Aconitum.

Die Folgerung daraus ist, daß das Blatt und die Tabletten Träger identischer spezifischer Energiezentren sind; ich nenne sie ‚Organon‘.

Einige Eigenschaften von Schwingungsmustern

Man könnte annehmen, daß jede Dynamik der Natur, die wir erforschen, erlischt, wenn wir das Objekt (das Blatt zum Beispiel) vom Papier entfernen. Das ist jedoch nicht so. Die Organon-Punkte lassen sich immer noch messen. Ich denke, daß ein Punkt anzeigt, wenn er das Pendel veranlaßt, sich zu bewegen. Umgekehrt denke ich, daß das Pendel anzeigt, wenn es aus aus irgendwelchen anderen Gründen reagiert. Es scheint, daß während der Fixierung mit der Bleistiftantenne auf dem Papier, das Papier Organons an diesem Punkt annimmt. Ich schnitt einen solchen Punkt aus und verwendete ihn als Objekt und er produzierte ein Schwingungsmuster ähnlich dem des Originalobjekts. Ich habe diese Prozedur viele Male wiederholt und dabei immer wieder frische Papierblätter benutzt, ohne auf das Originalobjekt zurückzugreifen. Deswegen nenne ich die Punkte ‚Organon-Punkte‘. Sie sind aktiv. Aktiv nenne ich jedes Objekt, daß in einer Reihe von Wiederholungen immer noch das spezifische Muster produziert.

Die ‚Organ-Linien‘, mit denen ich die Organon-Punkte verbinde sind nicht aktiv. Kein Punkt auf ihnen markiert, aber, vorausgesetzt die Linie ist gut gewählt, wird sie es, sobald das Objekt ersetzt wird. Weiterhin, wenn ich dann drücke und den Bleistift drehe, um den Punkt zu fixieren, dann wird er ebenfalls zum Organon-Punkt. Es scheint, daß in einigen Fällen eine gewisse mechanische Kraft benötigt wird, um Organons mit bleibender Kraft zu produzieren. Das gleiche haben wir auch bei der Anwendung der Herstellung homöopathischer Tabletten gefunden. Jeder Schritt in der Skala der Verdünnungen wird durch kräftiges Schütteln dynamisiert und das gleiche gilt für die Befeuchtung der Zuckertabletten mit Lösung.

Nach einigen Monaten Arbeit begann ich meine Muster auf transparentes Zeichenpapier zu malen. Es zeigte sich, daß jeder Punkt, der aktiv auf dem Durchschlagpapier aktiv ist, es auf einer Fotokopie ebenfalls ist, das sind die schwarzen Punkte des Objekts und andere schwarze Punkte, welche die Organon-Punkte repräsentieren. Es ist möglich, von einem Originaldurchschlag Fotokopien auf einem speziellen transparenten Papier zu machen, die ich zu Zwecken der Abkürzung ‚Akute‘ nenne. Wir können progressive ein zweites Akut, ein drittes und ein viertes, usw. machen und jedes neue Akut ist aktiv und ergibt aktive Fotokopien. In unternahm ein Experiment mit einem Organon-Punkt, den ich von einem Schwingungsmuster einer Tablette Aconitum D1000 erstellt hatte. Das bedeutet, daß er bereits durch 1000 Stadien progressiver Verdünnung gegangen war und trotzdem zeigte sich der Organon-Punkt noch aktiv. Ich stellte von diesem ausgeschnittenen Organon-Punkt nacheinander drei Akute her. Vom letzten schnitt ich wieder einen Organon-Punkt heraus und fand ihn immer noch aktiv, jetzt nach 1004 Stadien. Das bedeutet, es gibt die Möglichkeit unbegrenzter Vermehrung im Raum für ein Organon.

Ich erhielt auch ein typisches Schwingungsmuster eines Stäubchens eines Fossils, Orbitolina lenticularis, ungefähr 100 Millionen Jahre alt. Es scheint, Organons sind unzerstörbar, unsterblich.

Fotos

Im Jahr 1950 entdeckte de la Warr, daß ein gewöhnliches Foto einer Person als Mittler zwischen einem Operator und dem Patienten dienen kann. Er nahm an, daß Strahlungen einer Person aufgenommen und auf die Emulsion einer fotografischen Platte wieder ausgestrahlt werden würden. Dies im Sinne malte ich ein Schwingungsmuster eines Blattes von Euphrasia medicinalis und fotografierte die Mitte des Musters (in Normalgröße). Daraus schnitt ich ein Viereck vom 18 D 25 mm, welches das Abbild des Blattes enthielt und benutzte es als Objekt für ein neues Muster. Das Schwingungsmuster des Fotos ist nicht identisch aber dem Original ähnlich und so klar und detailliert wir das Originalblatt.

Aus diesem Experiment und von den Fotos her ist klar, daß unter den gegebenen Umständen Licht und auch mechanische Kräfte bei der Vermehrung der Organons eine Rolle spielen.

Wenn ich ‚Vermehrung‘ sage, müssen wir im Hinterkopf behalten, daß die Herstellung homöopathischer Tabletten zeigt, daß ein Prozeß von Organon-Übertragung ausgeschlossen ist. Nur die Erzeugung neuer Organons kann ins Auge gefaßt werden und dafür ist es notwendig, daß ein Organon Struktur haben muß. Aber eine Struktur wo und eine Struktur von was? Die Kombination von zwei Gruppen von Beobachtungen gibt uns die Antwort.

  1. Die Herstellung homöopathischer Tabletten lehrt uns, daß das Organon unabhängig von Substanz des Wesens ist, für welches es typisch ist.
  2. Das Organon wird immer in Kombination mit Materie gefunden, z.B. im Zucker der Tabletten, der Emulsion einer Platte, dem Papier von Kopierern, usw.

Angesichts dieser Daten scheint es nur einen möglichen Ort für es zugeben, in der Leere des Atoms, ohne jedoch die chemischen oder physikalischen Eigenschaften des Atoms zu beeinflussen.

Wir neigen sehr dazu, zu vergessen, daß das Atom eine unermeßliche Leere ist. Ich borge mir einen Vergleich von Charles-Noel Martin. Wenn der Kern eines Atoms die Ausmaße der Sonne hätte, so wäre der Orbit der zwei dem Kern nächsten Elektronen die Bahn des Planeten Pluto, der am weitesten von der Sonne entfernt ist – eine Distanz von 5.000.000.000 Kilometern. Ja, zwischen Kern und Elektronen gibt es nur Leere.

Das ist eigentlich eine relative Leere. Seit ein paar Jahrzehnten wissen wir, daß weder im atomaren noch im interstellaren Raum eine absolute Leere herrscht. Die Physiker wissen, daß es neben dem gasförmigen einen vierten Zustand der Materie gibt, das Plasma. Es ist Plasma, welches das Universum erfüllt, den atomaren und auch den interstellaren Raum. Das Plasma besteht aus normalen Molekülen und Atomen, aus ionisierten Molekülen und aus Elektronen. Die Grenze zum dritten Zustand der Materie ist nicht scharf gezogen. Wir sprechen von Plasma, wenn der Hauptteil des Gases ionisiert ist.

Plasmen unterscheiden sich durch die Anzahl der Partikel pro cm3. Das interstellare Plasma enthält zwischen einem und hundert Partikel pro cm3, in Laboratorien wurden Dichten von 1010 bis 1018 Partikel pro cm3 beobachtet. Von inneratomarem Plasma wissen wir nicht das geringste. Wir sind aber gezwungen, anzunehmen, daß das Organon eine Struktur seiner Komponententeile ist, nur ein kleiner Punkt vielleicht in der immensen Leere des Atom, jedoch eine sehr dauerhafte Struktur, wie die Schwingungsmuster von mehr als 100 Millionen Jahre alten Fossilien uns gelehrt haben.

Das Imago

Aber betrachten wir nun die tatsächlichen Manifestationen des Organon. Sie sind uns durch die Arbeit von de la Warr bekannt. Die Abbildungen 20 bis 26 in ‚New Worlds Beyond the Atom‘ und viele andere sind Manifestationen des Organon. Sie sind perspektivische Abbilder dessen, was ich als das Imago bezeichne. Unsere Schwingungsmuster sind horizontale Querschnitte durch ein Imago.

Wenn ich von Manifestationen des Organon spreche, so bin ich ganz exakt. Wir sind zur gleichen Zeit von Millionen von Organons umgeben, aber sie schwingen immer im Einklang. Deswegen konnte de la Warr ein Abbild von zwei Aconit-Pflanzen von einer Flasche homöopathischer Tabletten mit einer astronomischen Anzahl von Organons erhalten. Und deshalb, und der Vereinfachung wegen, fahre ich fort, das Organon nur noch in der Einzahl zu nennen.

Erwin Schrödinger sagt, betrachtet man den generellen Charakter seines exzellenten kleinen Buchs ‚What is Life‘ (Was ist Leben), daß die Vorlesungen, aus denen es entstand, nicht als das bezeichnet werden könnten, was man, populär ausgedrückt, als die gefürchtetste Waffe der Physiker, die mathematische Deduktion, bezeichnet. Sie wurde kaum benutzt. Der Grund dafür war nicht, daß das Thema einfach genug war, um ohne Mathematik erklärbar zu sein, sondern eher daß es viel zu umfassend war, um vollständig von der Mathematik erfaßbar zu sein(3). Und er beginnt sein letztes Kapitel mit den Worten: „Ich möchte in diesem letzten Kapitel kurz klarmachen, daß alles, was wir über die Struktur lebender Materie gelernt haben, auf eine Art und Weise arbeitet, die nicht auf die gewöhnlichen Gesetze der Physik zurückführbar sind.“(4) Wenn wir versuchen, die Manifestationen des Organon zu erklären, müssen wir diese Worte im Hinterkopf behalten.

Seit Einstein seine berühmte Formel E = mc2 veröffentlichte, wissen wir, daß Energie und Materie zwei Aspekte einer unbekannten Realität sind. Materie und Energie sind mengenmäßig unterschiedliche Manifestationen eines fundamentalen Phänomens, nämlich Schwingung(5). Statische Schwingungen, stehende Wellen, sind reine Energie, das heißt potentielle Kraft. Schwingende Verlagerung, laufende Wellen, sind Kraft. Nach Postma ist das Universum ein Reservoir kosmischer potentieller Energie. Die materiellen Formen werden durch kosmische Energiestrahlung geschaffen, die durch innere Reflektion, aktiviert durch ihre innere Natur, sich selbst in einzelne stehenden Wellen transformiert. Postmas kosmische potentielle Energie und de la Warrs präphysischer Zustand scheinen identische Konzepte zu sein.

Meine Beobachtungen haben mich zu folgenden Schlußfolgerungen geführt. Das Organon scheint die Fähigkeit zu haben, die potentielle kosmische Energie der atomaren Leere zu aktivieren und sie in die (von mir so genannte) ‚plasto-dynamische‘ Energiestrahlung umzuwandeln. Die plasto-dynamischen Wellen haben die Fähigkeit sich selbst in einzelne stehende Wellen umzuwandeln, in kondensierte Energie oder – sollte ich sagen – einen ersten Versuch der Materialisation. Diese stehenden Wellen bilden das Imago, das sich als vorgefaßter Plan des zu bildenden Wesens zeigt.

Das Imago selbst gibt elektro-magnetische Wellen ab, welche die Fotoplatte beeinflussen. So kann die Existenz des Imago physisch überprüft werden. Die oben erwähnten Energraphen von de la Warr, von denen eins als Abbild 1 abgedruckt ist, sind die unbezweifelbaren Beweise ihrer Existenz. Die von de la Warr entdeckten fundamentalen Strahlen sind die Ausstrahlungen des Imago. Eine schematische Zeichnung der Beziehungen zwischen Organon, Imago und ihren Strahlungen ist in Abbild 5 zu sehen.

Das Imago setzt sich aus einem System stehender Wellen zusammen, aber trotz seiner statischen Struktur ist es ein höchst variables Phänomen. In all seinen Diagnoseinstrumenten hat de la Warr senkrecht ausgerichtete Magneten als Stabilisierungen eingebaut. Ich habe deshalb den Einfluß vertikaler Magneten auf Schwingungsmuster, das heißt auf das Imago, untersucht. Bei einigen Beispielen fand ich Verzerrungen des Musters, was es nicht mehr identifizierbar machte. Alle meine Experimente ergaben zwei Folgerungen:

  1. Das Imago ist eine Manifestation elektro-magnetischer Energie.
  2. Das Imago wird vom terrestrischen Magnetfeld stark beeinflußt.

Ein gutes Beispiel des Einflusses terrestrischen Magnetismus wird in Abbild 6 gezeigt.

Eine Kopie des Fotos des oben erwähnten Euphrasiablattes wurde als Objekt genommen und um einen zentralen Punkt gedreht. Das Muster als ganzes drehte sich mit dem Objekt, aber seine Dimensionen änderten sich ständig und manchmal sehr stark. Um das zu illustrieren, wurde Abbild 6 hergestellt. Es zeigt dasselbe Untermuster des oben erwähnten Fotos in 12 verschiedenen Positionen des Objekts, jedesmal um 30º verschoben. Wenn wir die Muster in ihren Positionen 3, 4, und 5 vergleichen, beträgt die Distanz von der Spitze des Musters zum Zentrum hin für diese drei Positionen 9.5, 23 und 44 cm.

Wenn wir das Objekt drehen, zieht sich unser Imago zusammen und auseinander wie eine Ziehharmonika. Vom rein experimentellen Standpunkt aus zeigt es, daß wenn wir vergleichbare Muster vom gleichen Objekt haben wollen, wir mit der Orientierung sehr aufpassen müssen.

Gedankenresonanz

1962 wies Professor Y. Rocard, Universität von Paris, durch wissenschaftliche Experimente und mathematische Deduktion nach, daß „der Mensch, wenn er mit einer Wünschelrute arbeitet …. oder wenn er ein Pendel in der Hand hält, einen seltsamen psychologischen Sinn besitzt, der ihn sensibel für Ungleichmäßigkeiten im Magnetfeld macht.“(6) Seit dem haben wir die Rechtfertigung, einen Menschen mit Pendel als physikalisches Instrument mit einem Zeiger (das Pendel) zu betrachten, und man könnte denken, daß ggf. Gesetzmäßigkeiten gefunden werden können, die das Phänomen in die bekannten physikalischen Gesetze einfügen. Dies gilt in Bezug auf die Pendelbewegungen, aber daneben sind wir mit den Phänomenen konfrontiert, die uns in vollständig unbekannte, von de la Warr entdeckten Gebiete führen. Eins davon ist ein von ihm entdecktes Phänomen, das er ‚Gedankenresonanz‘ nannte. Das andere, von ihm entdeckte, aber noch nicht genannte Phänomen ist, was ich als ‚vierdimensionale Strahlung‘ des Organon analysiert habe.

Mit Hilfe dieser vierdimensionalen Strahlung etablierte de la Warr die physische Realität der Gedankenresonanz. Das war experimentell nur durch den Fakt möglich, daß die fundamentalen Wellen, die elektro-magnetischen, vom Imago emittierten Wellen, sich als harmonisch Schallwellen gegenüber erwiesen. Ich möchte versuchen, einen generellen Überblick darüber zu geben, wie Gedankenresonanz demonstriert wurde, aber im Bezug auf
das dazu benutzte Instrument muß ich auf ‚New Worlds Beyond the Atom‘ zurückgreifen.

Gedankenresonanz bedeutet, daß ein oder mehreren Zentren im Gehirn mit den spezifischen Schwingungen des materiellen Objekts in Resonanz schwingt. Das kann durch einen Detektor verifiziert werden. Dieser Detektor besteht hauptsächlich aus einem Kasten, der mit einer Gummihaut überzogen ist, und einer Antenne, die auf das Objekt gerichtet wird und so die Schwingungen auf die Box überträgt. Der Operator bewegt seine Finger über die Gummihaut und wenn er an das Objekt denkt, kann er eine Resonanz mit den Schwingungen des Objekts etablieren und dann eine ‚Reaktion‘ auf dem Detektor bekommen. Es tritt der sogenannte ‚Stick‘ auf, wenn die Resonanz eintritt. Das bedeutet, die Finger tendieren mehr oder weniger dazu, an der Gummihaut zu kleben.

Abbildung 6

Abbildung 6


Einfluß von terrestischem Magnetismus auf das Aussehen von Mustern. Das selbe Untermuster zeigt sich in zwölf verschiedenen fortlaufenden Orientierungen.

Der Beweis, daß dies wirklich Gedankenresonanz anzeigt, wurde mit Unterstützung zwei weiterer Instrumente geliefert. Das erste ist ein Diagnoseinstrument, das dazu benutzt wird, die ‚Schwingungsrate‘ gesunden oder erkrankten Gewebes, Bazillen, usw. festzustellen. In diesem Instrument sind eine gewisse Anzahl von Resonanzkreisen eingebaut, die durch Schalter außerhalb des Instruments bedient werden können. Die Schalter lassen sich frei zwischen zwei Stoppern bedienen und zeigen eine proportionale Messung der Frequenz des Objekts an, auf das der Resonator gerichtet ist.

Das Arrangement basiert auf dem Fakt, daß jedes materielle Objekt strahlt und durch eine Reihe natürlicher Resonanzperioden charakterisiert ist. Wenn die Resonatoren in Übereinstimmung mit diesen Perioden eingestellt werden, wird eine Resonanz zwischen dem Objekt und dem Instrument hergestellt und sie schwingen übereinstimmend. Wenn nun der Operator seine Gedanken auf das Objekt konzentriert, wird ebenfalls eine Resonanz zwischen Operator und Objekt hergestellt und dies wird von ihm durch den Stick wahrgenommen. Die momentanen Einstellungen der Schalter beim Stick sind ein Maß der Resonanzperiode des Objekts.

Wir wollen hier notieren, daß es durch die Gedanken des Operators zur Resonanz kommt. Um ein Beispiel zu geben, sagen wir, wir wollen die Rate von Streptococcus Viridans wissen. Eine Kultur davon wird auf die Probenplatte des Instruments gelegt. Der Operator dreht mit der einen Hand den ersten Schalter und streicht mit der anderen über die Gummimembrane und konzentriert seine Gedanken auf Streptococcus Viridans. Wenn beim Drehen der Resonator auf Streptococcus steht, fühlt der Operator den Stick. Er notiert die Position des ersten Schalters, 60 (der erste Schalter ist von 0 bis 100 kalibriert). Diese Nummer betrifft die ganze Familie der Streptococcen. Er läßt den ersten Schalter auf 60 und fährt mit dem zweite Schalter fort. Er fühlt den Stick bei 5 (die anderen Schalter sind von 0 bis 10 kalibriert). Auf dem dritten findet er 2. Der vierte Schalter gibt keine Reaktion. Die Rate von Streptococcus Viridans lautet also: 60-5-2, die Rate der Kultur, wie sie gerade ist. Allgemein gesprochen ist es von Bedeutung, daß wir, wenn wir an ein lebendes Wesen denken, ohne dabei ein bestimmtes Stadium seines Lebens im Auge zu haben, nur an eine vage Abstraktion denken. Es gibt nur sehr wenig Übereinstimmung zwischen einem neugeborenen Baby und dem gleichen Menschen 90 Jahre später. Wir müssen also auch die Zeit mit ins Kalkül ziehen.

Abbildung 7

Abbildung 7


Imago einer Roßkastanie. Die Kamera ist auf die Periode ‚Keimen‘ eingestellt. (Delawarr Laboratorien)

Wir könnten den Zeitfaktor für ein lebendes Wesen als einförmige Verschiebung des Originals seiner die materielle Form definierenden drei Achsen auf einer vierten ansehen, der Zeitachse. Für jeden Punkt entlang dieser Zeitachse existiert eine entsprechende und einmalige Reihe von natürlichen Resonanzperioden, die durch ihre ‚Rate‘ ausgedrückt werden. Wir haben bereits gesehen, wie man eine Rate eines gegebenen Objekts erstellt, wie es gerade ist. Um sie für eine bestimmte Periode seiner Existenz zu erstellen, müssen wir an das Objekt zum gewünschten Zeitpunkt denken. Den experimentellen Beweis, daß wir auf diese Art, auf gedankliche Art, tatsächlich die richtige Rate erhalten, bekommen wir durch den Gebrauch der radionischen Kamera, die von den de la Warrs erfunden wurde. Diese Kamerabilder werden nicht durch Licht erzeugt, sondern durch die energetische Aktivität des Organons des Objekts auf die Emulsion der fotografischen Platte. Diese Bilder nenne ich Energraphen.

Die Kameras sind mit einer Reihe von Resonatoren kombiniert, wie die des Diagnoseapparats. Es scheint nun, daß das Organon das entsprechende Imago ausstrahlt, wenn wir die Schalter in Übereinstimmung mit der gegebenen Rate drehen.

Dies wird gut an den Abbildern 7 und 8 klar, die das Imago eines Roßkastaniensamens repräsentieren, Abbild 7 für die Rate, die der Periode des Keimens, Abbild 8 für die Rate, die der Periode des Blühens entspricht.

Betrachtet man allein die Arbeit der Kamera, so sind die Ergebnisse mit ihr ein unabweisbarer Beweis für die Realität der Gedankenresonanz. Frau de la Warr war fähig über 7.000 Raten oder Schalterstellungen für das Diagnosegerät durch Gedanken wahrzunehmen. Wenn einige der Raten für die Kamera benutzt wurden, produzierten sie meist die entsprechenden Energraphen. Wir zeigen hier drei weiter zur Illustration.

Abbildung 8

Abbildung 8


Imago einer Roßkastanie. Die Kamera ist auf die Periode ‚Blühen‘ eingestellt. (Delawarr Laboratorien)

Es wurde ein Blutmuster einer Schwangeren für das Experiment benutzt. Es wurden drei Raten für ein menschliches Embryo erstellt, für einen einen Monat alten Fötus, einen zwei und einen drei Monate alten. Es ist wichtig, sich zu merken, daß alle drei Energraphen am selben Tag genommen wurden und gemeinsam aus dem Entwicklungs- und Fixierungsprozeß entstanden. Die Abbilder 9, 10 und 11 zeigen das Ergebnis. Die angemessene Betrachtung der Zeitachse, über die ich oben referiert habe, erfordert wirklich eine frische Rate für jeden folgenden Tag, wenn man Tag für Tag ein Bild, das für das Wesen typisch ist, produzieren will. Und vor allem benötigt man viel verständlichere Raten, wenn wir perfekte Bilder haben wollen. Wichtig ist, daß die dreidimensionalen Strahlen des Organon mit dem Apparat aufgezeichnet werden und uns die potentiellen Formen des Wesens zeigen. Die gezeigte Form, ein Abbild des Imago, ist die Form des lebenden Wesens an der zur angegebenen Zeit entsprechenden Stelle auf der Zeitachse. Sie ist eine Funktion der Zeit. Deswegen bezeichne ich sie als vierdimensionale
Strahlung.

Abbildung 9

Abbildung 9


Kamera ausgerichtet auf Ein-Monats-Schwangerschaft. (Delawarr Laboratorien)

Was ich über die Energraphen sagte, gilt auch für die Schwingungsmuster. Wenn wir nicht eine gegebene Zeitperiode im Leben des Objektes angeben, für das wir ein Muster malen wollen, produzieren wir unvermeidlich ein abstraktes Muster. Aus radiästhetischen Gründen tat ich das am Anfang nicht, später legte ich aber meine Skrupel ab und konzentrierte mich auf spezielle Perioden auf der Zeitachse, bevor ich mit der Arbeit begann.

Abbildung 10

Abbildung 10


Kamera ausgerichtet auf Zwei-Monats-Schwangerschaft. (Delawarr Laboratorien)

Die Frage war, wie mache ich das. Ich fand heraus, daß es genügt, um mich zu konzentrieren, oder sollte ich sagen, mein Gehirn zu konditionieren, sagen wir, 10mal ein paar Wörter über das Subjekt sage, aber ohne dabei an etwas anderes zu denken. Danach ist es nicht weiter erforderlich, an die Wörter zu denken. Auf diese Weise habe ich von einem Apfelkern die Muster für Keimen, vor der Blüte, Blüte und Fruchtbildung erstellt. Die Ergebnisse waren ganz bemerkenswert (Anm.: sie waren aber in diesem Artikel nicht enthalten, siehe Bibliographie).(7)

Abbildung 11

Abbildung 11


Kamera ausgerichtet auf Drei-Monats-Schwangerschaft. (Delawarr Laboratorien)

Unsere Schwingungsmuster zeigen, daß jedes Wesen ein Muster hat und daß dieses typisch für die Art ist, die es repräsentiert. Ich kann die Organons, die von den Wesen erzeugt werden, wo notwendig, deuten. Man könnte zum Beispiel ein Aconitum-Organon nehmen (Abbildung 1).

Kontakt-Energraphen

Die Energraphen des de la Warr bekommt man durch die Wirkung der fundamentalen Strahlen, das sind die elektro-magnetischen Strahlungen des Imago, die auf die Emulsion einer fotografischen Platte einwirken. Schwingungsmuster findet man, indem man mit dem Pendel die stehenden Wellen des Imago verfolgt und auf Malpapier aufträgt. Ich entschied mich dafür, zu erforschen, ob diese Wellen die fotografische Platte direkt beeinflussen. Sie tun es und das wurde durch sogenannte Kontakt-Energraphen bewiesen.

Abbildung 12

Abbildung 12


Strahlungen eines Kupfersulfatkristalls, aufgenommen mit der Delawarr-Kamera

De la Warr stellte einen hoch interessanten Energraphen eines Kupfersulfat Kristalls her. Er wurde in ‚New Worlds Beyond the Atom‘ veröffentlicht und ich zeige ihn hier als Abbildung 12.

Um einen Kontakt-Energraphen von Kupfersulfat zu erhalten, löste ich ein kleines Stück eines Kristalls in destilliertem Wasser auf und brachte mit einem Rührstab einen Tropfen der Lösung in das Zentrum eines Stücks Pappe von 6 D 9 cm auf. Dieses Stück Pappe benutzte ich als Objekt. Es wurde in einem dunklen Raum auf einen Tisch gelegt und mit einer unbelichteten Fotoplatte gleicher Größe mit der Emulsion nach unten bedeckt. Der Kontakt wurde 26 Minuten in vollständiger Dunkelheit aufrecht erhalten.

Der Platzmangel erlaubt es hier nicht, eine vollständige Beschreibung des durchlaufenden Prozesses zu liefern, aber ein Punkt muß besonders hervorgehoben werden. Um Ergebnisse zu erzielen, muß die Pappe in spezieller Orientierung in Bezug auf Norden ausgerichtet werden. Die ‚privilegierte Ausrichtung‘ wird mit Hilfe des Pendels ermittelt.

Abbildung 13

Abbildung 13


Kontakt-Energraph der Kupfersulfatlösung von Dr. Philippi (siehe Vergrößerungen)

In Abbildung 13 sehen wir den resultierenden Kontakt-Energraphen. Das Ergebnis mag auf den ersten Blick ärmlich erscheinen, nur vier kleine Flecken und die noch fast unsichtbar. Es wird erst richtig interessant, wenn man sie vergrößert. Denn dann wird das Arrangement aus Abbildung 12 beweiskräftig. Wir müssen uns darüber klar sein, daß Abbildung 12 ein perspektivisches Bild des Imago ist. Wir neigen zuerst dazu, den Punkt der Zusammenführung der Strahlen mit dem Mittelpunkt des Kristalls in Zusammenhang zu bringen und analog dazu mit dem Tropfen auf der Pappe. Das ist aber nicht so. Das Imago wird durch die Berührung der Pappe mit der Emulsion erzeugt. Die Flecken auf dem Energraphen sind die Orte, wo die Strahlen die Platte durchdringen. Der Punkt der Zusammenführung liegt ein ganzes Stück über dem Tropfen der Kupfersulfatlösung.

Abbildung 14

Abbildung 14


Der Energraph von Abb. 12, von de la Warr schematisch aufgeschlüsselt auf dem Kontakt-Energraphen aus Abb. 13 von Dr. Philippi

Die 10fache Vergrößerung bringt Klarheit in die Sache (Abbildungen 15 bis 18). Es ist interessant, daß die Strahlen aus Abbildung 12 wie Igelstacheln aussehen. Auf den Abbildungen 16, 17 und 18 sieht man, daß es sich dabei tatsächlich um hohle Röhren handelt, von denen Strahlungen in zwei entgegengesetzte Richtungen abgeht. De la Warr identifizierte sie wie folgt:

Abbildung 15

Abbildung 15


Vergrößerung von Wasserstoff (siehe H in Abbildung 14), Feuchtigkeit im Kristall

Abbildung 16

Abbildung 16


Vergrößerung von Kupfer (siehe Cu in Abbildung 14)

Abbildung 17

Abbildung 17


Vergrößerung von Schwefel und Sauerstoff (siehe S und O in Abbildung 14)

Abbildung 18

Abbildung 18


Vergrößerung der Verunreinigungen (siehe Na in Abbildung 14)

Die ewige Kontroverse zwischen Materialisten, die glauben, daß alles in der Natur auf materielle Prozesse zurückführbar ist, und den Vitalisten, die abstreiten, daß Leben durch physikalische oder chemische Phänomene erklärt werden kann, ist nun meiner Meinung nach durch Organon und Imago zu Gunsten der Vitalisten entschieden. Wie auch immer, diese Kontroverse betrifft nur belebte Materie.

Jetzt aber finden wir das Organon auch in unbelebter Materie, in ihren Bausteinen, den Atomen. Hier schienen die Grenzen zwischen belebter und unbelebter Materie zu verschwinden, die zwei Reiche sich zu vereinigen.

Organon und Imago eröffnen neue Perspektiven in alle Richtungen. Mit Schwingungsmustern und einer Kombination von Energraphen und Kontakt-Energraphen liegt eine enorme Aufgabe vor uns. Einer der interessantesten Fakten, die dabei bisher herauskamen, ist, daß alle vom selben Objekt abgestrahlten Organons in Ihrer Struktur eine gemeinsame natürliche Schwingungsperiode aufweisen und so unisono schwingen. Zwischen allen existiert ein Rapport.

Bibliographie:

  1. ‚Science and the modern World‘, A.N. Whitehead. Copyright Macmillan, 1925. Mentor Books 1963. p. 121.
  2. ‚L’Organon‘, H. Phillipi, D. Sc. In Radiestesie Magazine, Paris. March to December 1965.
  3. ‚What is Life‘, Erwin Schrödinger, Cambridge, 1951. p. 1.
  4. ‚What is Life‘, Erwin Schrödinger, Cambridge, 1951. p 76.
  5. ‚The Wonder of Growth‘, J. Postma, M.D. Ed. Servire, The Hague.
  6. ‚Le Signal du Sourcier‘, Y. Rocard, Professor of Science, Universitiy of Paris. Paris, 1962. p.62.
  7. Radiesthesia Magazine July/August, 1965.
Claudio Romanazzi

Bitte hinterlassen Sie unten einen Kommentar!
Bitte beachten: "Ich antworte nicht auf alle Kommentare, ich lese jedoch jeden einzelnen! Wenn ich auf Ihren Kommentar nicht antworte, dann bedeutet es höchstwahrscheinlich, dass ich mit Ihnen übereinstimme und nichts Bedeutendes hinzuzufügen habe. Ich schätze Ihren Kommentar sehr. Er spielt eine gewichtige Rolle für zukünftige Artikel. Bitte scheuen Sie sich nicht, alles zu schreiben, was Sie bewegt. Spam wird übrigens immer ausgefiltert und entfernt."
(Claudio Romanazzi)

Leave a Comment:

Leave a Comment: