Was gibt’s Neues, Doktor?

Die Jahrbücher der Radionik Information

Leseprobe aus der Ausgabe 1998


Was gibt’s Neues Doktor?

Von Doris Frankish MRadA, 1995
mit freundlicher Genehmigung der Radionic Association

Eines der höchst aufregenden Dinge bei der Radionik ist die Art und Weise, mit der mit einem neuen Konzept, sei es orthodox-medizinischer Natur oder rein metaphysisch, umgegangen und herumgespielt und sofort in der Praxis angewandt wird.

So können Fragen über massiv fundierte Forschungsprogramme gestellt und die provisorischen Antworten begutachtet und sofort auf Effektivität getestet werden, um dann als unbrauchbar verworfen oder als Teil der radionischen Behandlung verwendet zu werden. Das gleiche kann mit Aspekten anderer alternativer Therapien getan werden – wir alle können dankbar auf den Erkenntnissen anderer aufbauen, die besten Behandlungen des Angebots für einzelne Patienten auswählen, veredeln und hinzufügen und hoffentlich die Grenzen des Wissens weiter für die hinausschieben, die uns nachfolgen.

Eine der am beeindruckendsten Entwicklungen der letzen Jahre war die Erweiterung unseres Wissens über Krebsbehandlungen. Wir hatten immer Lieblingsbehandlungen bei Krebs in der Radionik, welche, wenn sie auch nicht immer Langzeitwirkungen hatten, zumindest die lebenswerte Zeit ausdehnte. Zwei neue Verfahren, die vor kurzem auf der alternativen Szene erschienen sind, haben nun die Krebsbehandlung revolutioniert, und viele Hospitalärzte waren von ihrem plötzlichen Erfolg ihrer Brenn-, Schneide- und Gifttechniken entzückt, die sie verbrecherisch an dankbaren Patienten anwandten.

Immer mehr Anhänger in vielen Ländern gewinnt Essiac, die Kräuterkombination eingeborener Amerikaner, die so viele Menschen in Canada heilte, daß es in Gefahr war am Schicksal vieler anderer erfolgreicher Heilmittel wie Hoxey Herbs, Laetril, Krebiozen, 417X und anderen teilzuhaben und vollkommen verboten zu werden. Viele kennen die Essiac Geschichte bereits. Rene Caisse war eine Krankenschwester, die in Canada lebte, die im Laufe der 60er Jahre hunderte Krebspatienten erfolgreich mit einer indianischen Kräuterkombination heilte, die im Grunde genommen aus gemeinen Grassamen bestand. Sie nannte die Arznei Essiac, ihr Name rückwärts geschrieben.

Sie stolperte zuerst über das Heilmittel, als sie mit einer Patientin im dem Hospital, an dem sie arbeitete, sprach, die von Krebs geheilt wurde, indem man eine Infusion benutzte, die ihr von einem Ojibwa Kräuterkundigen gegeben wurde. Als sie das Hospital 1922 im Alter von 33 Jahren verließ, begann sie, die Pflanzen zu sammeln und das Heilmittel in ihrer Küche herzustellen – eine sehr ermüdende und gewissenhaft auszuführende Arbeit, wie jeder, der den Stoff hergestellt hat, bestätigen wird. Die von ihr behandelten Patienten bekamen Essiac oral und als Injektion. Sie wurden ihr von Ärzten, die sie aufgegeben hatten, zugewiesen. Jeder litt an nicht rückgängig zu machenden Organschäden und lebte länger, als man erwarten konnte, frei von Schmerzen. Andere, von denen gedacht wurde, daß sie nicht überleben könnten, überlebten zwischen 35 und 45 Jahren und einige leben immer noch.

Öffentlich anerkannt wurde ihre Arbeit, als 1938 55.000 Unterschriften für eine Petition gesammelt wurden. Essiac wurde mit drei Stimmen Mehrheit von der Regierung Ontarios als Medikament für sterbende Krebspatienten legalisiert – aber schließlich wurde Rene Caisse auf eine Art und Weise schikaniert, die komplementären Therapeuten in der ganzen Welt bekannt ist. Als sie 1978 starb, verbrannte das canadische Gesundheitsministerium alle Informationen und Dateien über Essiac in 55 Gallonen Trommeln hinter ihrem Haus. Die hinter dem Krebsgeschäft – das zweitgrößte steuerproduzierende Gewerbe der Welt – müssen gefeiert haben. Das hätte das letzte sein können, das wir je von Essiac gehört haben, wären nicht die Bemühungen des nominell herausgeforderten Dr. Gary L. Glum, ein amerikanischer Chiropraktiker, gewesen.

Dr. Glum erfuhr das Rezept von Essiac von einem Freund von Rene Caisse, begann die Formel zu vermarkten und schrieb in seinem Buch ‚The Calling of an Angel‘ detailliert über das nicht endende Gezänk mit den Behörden. Das Rezept von Essiac, das Klettenwurzel, Sauerampfer, Rhabarber und Ulme enthält und seine komplizierte Zubereitung wird frei im Buch geäußert und ist nun gut bekannt – Anzeigen für die Kräutermixtur erscheinen in Publikationen wie Here’s Health.

Mein Interesse an Essiac begann mit einem Flug in die Staaten, mit Höflichkeiten eines Herrn Hoover und einem neuen Staubsauger. Barbara Howe, eine Kräuterfreundin, fragte mich, ob ich ihr helfen könnte, ein Buch zu besorgen, das verboten war,während ich dort war. Als ich dann in New York war, setzte ich mich auf die Fährte des oben genannten Dr. Glum in Californien und vereinbarte mit ihm den ‚Stoff‘ zum nächsten Anlaufpunkt zu
schicken, Atlanta. Bei unserer Unterhaltung erwähnte er, daß es nur eine Radionikerin in den Staaten gäbe, die wirklich wußte was sie tat, und gab mir ihre Nummer. Daher kam es, daß ich mit Hazel Parcells in Albuquerque sprach, mit 106 Jahren immer noch bei der Arbeit. Sie hatte mit Ruth Drown gearbeitet und war im Buch von Yvon Compe erwähnt, der während unserer letzten Konferenz einen Vortrag hielt.

Wie auch immer, ich schweife ab. Um eine lange Geschichte abzukürzen, es folgte eine Reihe unwahrscheinlicher Zufälle, von denen Barbara Howe meinte, das Schicksal arbeitet auf mysteriöse Weise. Als Resultat von Reiseproblemen waren wir so verspätet, daß das Buch gerade in der Minute ankam, in der wir abflogen und wir trotzdem noch gegen alle Wahrscheinlichkeiten den wichtigen Anschluß bekamen. Als sie Essiac herstellen wollte, bemerkte sie, daß zu wenig Sauerampfer und noch dazu von zweifelhafter Qualität vorhanden war. Ihr Mann hatte gerade einen Teich in der Nähe ausgehoben und plötzlich fanden sie in den ausgegrabenen Haufen Torf dicke Sauerampferschößlinge, die aus dem Nirgendwo zu kommen schienen …

Es scheint viel einfacher zu sein, um nicht zu sagen schneller, Patienten Essiac radionisch zu verabreichen, ohne sich um das wiederholte Aufgießen des frischen Saftes zu bemühen – zwei radionische Raten waren schnell gemacht und es war sogar möglich, radionisch potenziertes Essiac mit den MGA-Geräten und -Karten herzustellen. Ich fand, die beste Methode war, Essiac in spezifische Organe zu projizieren, in Zellen und Krebszellen, wo immer sie sich auch befanden und damit jeden Streukrebs auszulöschen, von denen die Ärzte irrtümlich annehmen, daß sie Auslöser für die weitere Ausbreitung sind. Es gibt natürlich noch andere Dinge, die wir radionisch tun können, zusätzlich zur Eliminierung der verschiedenen Grundursachen und der Umwandlung schädlicher Energielinien. Eine der drei Krebsviren, die in der Radionik bekannt sind, und das Papillomvirus, das immer gegenwärtig ist, müssen eliminiert werden. Das Stammhirn, das Radiosignale in den Rest des Körpers sendet, benötigt sorgfältige Beachtung. Ich habe auch festgestellt, daß immer eine abgeschwächte Form von Cholera im Dünndarm und manchmal anderen Organen präsent, und oft ein Jodmangel vorhanden ist – interessant in diesem Zusammenhang ist, daß die Neuseeländische Version von Essiac nun Kelp enthält. Es gibt auch den rein radionischen Trick, ‚Krebs‘ vom entsprechenden feinstofflichen Körper bis hin zum monadischen zu eliminieren.

Zu diesem Zeitpunkt war alles wonnevolle Zufriedenheit. Aktive Bösartigkeit scheint schnell zu verschwinden und es war eine Sache des Schrumpfens des inneren Tumorgewebes durch irgendein geeignetes radionisches Mittel. Dann erschien das Buch von Hulda R. Clark, ‚The Cure For All Cancers‘ (Kur für alle Krebsarten), auf dem Markt. Zuerst schien es mit allem in Konflikt zu stehen, was wir je gelesen oder getan hatten, später wurde es zum fehlenden Teil eines komplizierten Puzzles. Kurz gesagt, Hulda Clark, eine unabhängige Wissenschaftlerin, fand heraus, daß bei ALLEN Krebsformen Parasiten gegenwärtig sind und daß sich Propylalkohol in der Leber befindet. Sie erforschte den komplizierten Lebenszyklus der Parasiten im Körper. Sie sagte, daß normalerweise die Leber die Parasiten in einem ihrer Entwicklungsstadien zerstört, wenn sie aber durch Schadstoffe daran gehindert wird, die Parasiten sich in alarmierender Weise vermehren und dabei einen Wachstumsfaktor produzieren, der OPT (ortho-phospho-tyrosine) heißt, der die Körperzellen beeinträchtigt. Man kann Krebs in fünf Tagen heilen, behauptet sie. Nach drei Wochen könnte der Onkologe (Krebsarzt) seine Chirurgiepraxis schließen. Wirklich?

So unwahrscheinlich das klingt, mir ging ein Licht auf. Bei zwei oder drei Gelegenheiten war ich als Behandler wirklich blind, ich bestand darauf, daß der Patient kein Krebs hatte, während der Chirurg fast schon an dem Klumpen Parasiten herumschnitt. Einige Zeit später entwickelte der Patient etwas, das man radionisch als Krebs bezeichnen könnte, obwohl alle normalerweise anwesenden Standardindikatoren nicht vorhanden waren. Als ich nach früheren Krebspatienten sah, stellte ich fest, daß sie keine Parasiten hatten, die waren durch die ganzheitliche Routinebehandlung bereits verschwunden, sie hatten aber Propylalkohol in der Leber und anderen Körperpartien, was sofort entfernt wurde. Spätere Krebspatienten, die sich dessen manchmal gar nicht bewußt waren, wurden fröhlich mit Essiac und dem Hulda Clark System mit sehr schnellem Erfolg radionisch behandelt. Ich habe verschiedene Parasiten schon lange so eliminiert, indem ich Antimon in sie hinein projizierte, daß ich gar nicht mehr weiß warum. Es gibt eine radionische Rate für den beteiligten Parasiten, Fasciolopsis buskii. Das Heilmittel von Hulda Clark, alle Stadien des Parasiten zu beseitigen, besteht aus einer Kombination schwarzer Walnußschalen, Wermut und Gewürznelken. Sie weist darauf hin, daß Propylalkohol, gegenwärtig in vielen Shampoos, Hausreinigungs- und Lösungsmitteln (Vorsicht bei Mitteln gegen Kopfläuse!) natürlicherweise von der Leber verarbeitet wird, wenn der Patient diese Dinge peinlich genau vermeidet, er kann aber auch sehr schnell radionisch entfernt werden. Pendeln ergab, daß das Heilmittel Kenya von Ivan Ghyssaert den gleichen Effekt hat.

Das Buch berichtet auch darüber, daß Probleme von Ammoniak verursacht werden, das von den Parasiten als Abfallprodukt produziert wird und sehr giftig für das Gehirn ist. Dafür schlägt sie vor, die Aminosäuren Ornithin am Abend und Arginin am Morgen zunehmen.

Ich bin nicht vollkommen überzeugt davon, daß Propylalkohol eine externer Schadstoff ist, schließlich existierte Krebs schon lange vor Shampoos und Kosmetik, was aber die Folgerichtigkeit der Resultate nicht mindert. Und jedem, der ein bißchen technisches Verständnis hat, erzählt das Buch, wie man ein Vega-Test ähnliches Instrument baut, nämlich indem man einen Schuhkarton und ein paar elektronische Komponenten zusammenfügt, die zum Testen jeder der beteiligten Faktoren am Patienten benutzt werden können. Es ist das gleiche wie Pendeln, erzeugt aber ein befriedigendes Brummen, was den Patienten überzeugt, daß alles sehr wissenschaftlich ist.

Hulda meint auch, daß Diabetes mit Parasiten und Holzgeist (Alkohol aus Holz) in der Bauchspeicheldrüse zu tun hat, obwohl ich immer gefunden habe, daß ‚Tuberkulose eliminieren‘ eine gute Behandlung war. HIV, sagt sie, weist auf Parasiten und Benzene in der Thymusdrüse hin, obwohl auch ‚Amylnitrit von genetischem Material eliminieren‘ sehr signifikante Ergebnisse liefert. Die Alzheimersche Krankheit beinhaltet Parasiten im Gehirn mit Toluen oder Xylen und Parasiten in den Nieren mit anderen Lösungsmitteln verursachen Morbus Hodgkin. Letztes scheint sicherlich auf zwei oder drei Radionikpatienten zuzutreffen. Sie lokalisiert auch Parasiten im Uterus als Ursache von Endometriosis und in der Prostata als Ursache von chronischer Prostatitis in Kombination mit weiteren Lösungsmitteln. Es gibt ausgewachsene Parasiten in der Haut im Fall von Kaposi Sarkom, sagt sie abschließend. Das Buch ist eine Fundgrube praktischer Information und ein hervorragender Anfang für alle möglichen interessanten radionischen Gedanken.

Auf der letzten Radionikkonferenz in York hörten wir von der Verfolgung und Verteidigung von Mark Purdey, ein biologisch-organisch anbauender Farmer mit seinem Pendeln über Organophosphate bei seinen Kühen, der allein gegen das Landwirtschaftsministerium stand. Er glaubte, daß dies der wahre Grund für BSE (bovine spongiform encephalitis) sei. In der darauf folgenden Kontroverse wurde viel Wissenschaftliches über Prione bekannt. Das sind Abspaltungen von Eiweißen, die wie Viren wirken und sowohl für vererbbare als auch für übertragbare Krankheiten verantwortlich sein könnten. Das war Manna vom Himmel für den kleinen Radionikbehandler, der schon seit einiger Zeit allein dafür kämpft, die Komplexitäten der Springkrankheit (der Schafe), der Traberkrankheit und der menschlichen Form von BSE zu erforschen.

Einige Jahre zuvor hatte ein älterer Homöopath die Information geliefert, daß die Springkrankheit mit Parkinson zu tun hat und diese Infektionskrankheit wurde dankbar in die Pendelkarten aufgenommen. Springkrankheit? Die tierärztlichen Bücher sagen, daß sie weitgehend auf Schafe beschränkt ist, obwohl sie auch auf andere Tiere übertragen werden kann, ja manchmal durch infizierte Ziegenmilch auch auf den Menschen. Ihre Hauptverbreitung geschieht vorgeblich durch Schafszecken und ein infiziertes Tier kann innerhalb von Tagen oder sogar von Stunden sterben. Vielleicht ist es ja nur Zufall, daß die Symptome der Springkrankheit denen der Zerstörung des Nervensystems durch Pestizide sehr ähnlich sind. Einmal auf der Pendelkarte etabliert wurde es schnell klar, daß es schwächere Formen der Springkrankeit, der Traberkrankheit und BSE gibt, wobei die beiden letzten Mutationen der ersten sind und alle drei häufig in einem unglücklichen Patienten zusammen vorkommen. Es gab Epidemien der schnupfenähnlichen Springkrankheit, die dazu tendierte, ähnlich dem Drüsenfieber einigemale wiederzukommen, und die gewiß nicht durch Schafszecken übertragen wurden. Außerdem bekamen sie Patienten, sagen wir in Glasgow, zur selben Zeit wie einer auf Teneriffa und ein anderer in den Staaten (USA).

Wir scheinen mehr und mehr über die Gruppen von Prionenerkrankungen zu wissen und verstehen dabei immer weniger. Der Pionier dieses Forschungszweiges ist Stanley B. Prusiner, Professor der Neurologie und Biochemie an der University of California School of Medicine, San Francisco. Er hat viele wissenschaftlich Preise gewonnen. Ihm stand zunächst ein gerütteltes Maß an Skeptizismus gegenüber, als er vorschlug, daß das infektiöse Agens, welches bestimmte degenerative Störungen des zentralen Nervensystems bei Tieren und seltener beim Menschen verursachten, aus Eiweiß und nichts anderem bestand. Andere Wissenschaftler bezweifelten seine Aussage, daß ‚eiweißähnliche infektiöse Partikel‘, die er Prione nannte, hinter den vererbbaren und übertragbaren Krankheiten standen. Es gab auch Widerstand gegen die Idee, der zufolge die Prione sich auf unglaubliche Weise vermehren, indem sie normale Eiweißmoloküle in gefährliche verwandeln, einfach indem sie die gutartigen Moleküle veranlassen, ihr Aussehen zu verändern.

Prof. Prusiner bewies auch, daß Prione vereinzelt auftretende Erkrankungen verursachen können, bei denen weder Übertragung zwischen Individuen noch Vererbung bewiesen werden konnte – etwas, das von speziellem Interesse für Radioniker ist. Er legte auch nahe, daß Prione aus ziemlich verschiedenen Eiweißen zu anderen neurodegenerativen Erkrankungen beitragen, die im Menschen ziemlich häufig vorkommen, und an Krankheiten, welche die Muskeln befallen, teilhaben.

Der offizielle Standpunkt, daß BSE bei Rindern durch Füttern von Zusätzen, die Fleisch und Knochenmehl von Schafen enthielt, verursacht wurde, ist nun weitgehend unglaubhaft geworden, weil auch nachdem diese Praxis eingestellt wurde, BSE weiterhin grassierte – 10.000 Rinder vor ein paar Jahren. Mark Pudeys Standpunkt, daß BSE durch die die Grasmücke bekämpfenden Organophosphaten-Pestiziden bei Rindern hervorgerufen wird, wurde von der Tatsache unterstützt, daß BSE in den Ländern, in denen dies nicht praktiziert wurde, oder wo Kühe organisch aufgezogen werden, nicht vorkommt. Amerikanische Forscher waren völlig unfähig, die Krankheit auf die Art und Weise zu reproduzieren, die das Ministerium für den Ansteckungsweg hier hielt.

Vom radionischen Standpunkt aus scheint Zinnia die beste Behandlung für von Prionen verursachte Infektionen zu sein, die eigentlichen Flecken können mit der Projektion von ‚Natruim sulfuricum in sie hinein‘ aufgelöst werden. Das betrifft aber nur die sporadischen, weniger ernsthaften Beschwerden, die als schnupfenähnliche Infektionen auftauchen. Die ernsthaften Prionenerkrankungen beim Menschen, wie die Creutzfeld-Jacob Erkrankung, Kuru, Gerstmann-Straussler-Scheinker Erkrankung oder der tödliche familiäre Gedächtnisschwund, sind sehr selten. Die radionische Forschung – und wir geben bedauernd zu, daß die Ausrüstung dafür aus nicht mehr als einem Knopf auf einem Draht besteht – zeigt, daß Protein spontan in Prione zerfällt, wenn es unter Streß gerät, sei er chemisch im Fall der Organophosphate, emotional, oder kosmisch, wenn wir mit Partikeln aus dem All bombardiert werden.

Fred Hoyle, der Astronom, der das Buch ‚Diseases from Space‘ (Krankheit aus dem All) schrieb, berichtete, daß ein solarer Ausbruch nur etwa eine Stunde dauert, eine Zelle oder einen Virus in der Zelle aber einer millionenfach größeren Strahlung aussetzt als Sonnenflecken. Beziehungen zwischen Sonnenflecken und Schnupfenepidemien, zum Beispiel, zeigen, daß die ausgeprägten historischen Schwankungen dieser Erkrankung eine Verbindung zu Langzeitveränderungen in der Röntgenstrahlung der Sonne haben. Sicherlich, wenn ich einen Patienten habe, der plötzlich eine Reihe wirklich bizarrer, unwahrscheinlicher, zum Wechsel neigender Infektionen hat, dann kann die ‚Röntgennosode in die Zellen projizieren‘ die besten Effekte haben und würde zeigen, daß die ersten Stadien der Infektion als Antwort auf Strahlung oder Schwingung spontan im Körper auftauchen können; jedenfalls eher, als Fred Hoyles Ansicht, daß sie aus dem All kommen, von den großen, schmutzigen Schneebällen, den Kometen. Für uns Radioniker scheint das jedenfalls keine lächerliche Idee zu sein, weil wir ja mit dem Gedanken vertraut sind, daß langsamer werdende Schwingungen in Materie kondensieren.

Überzeugende Unterstützung des Gedankens, daß Organismen auf kleinsten Lebensformen basieren, die sich aufgrund ihrer Umweltbedingungen verändern können und eher das Resultat von Krankheit als deren Ursache sind, kommt von Forschern wie Gaston Naessens, der Prä-DNS-Partikel isolierte, die er Somatide nannte, Wilhelm Reich, der ‚Bione‘ beobachtete, Antoine Béchamp, der ‚Mikrozyme‘ beschrieb, die er in einem 60 Millionen Jahre alten Kalkstein fand, und der königliche Raymond Rife, der welterschütternde Entdeckungen in der Mikrobiologie mit einem Mikroskop machte, das bis heute niemand finden oder nachbauen konnte.

Gaston Naessens Somatide wurden als Konkretisierung von Energie bezeichnet, was der Radionik am nächsten kommt. Auch er baute ein außergewöhnliches Mikroskop und fand damit in Tier- und Menschenblut, sowie in Pflanzensäften, eine bis dahin unbekannte, ultramikroskopische, subzelluläre, lebende und sich reproduzierende Struktur, die er Somatid oder Kleinkörper nannte. Er fand heraus, daß er außerhalb des Körpers seines Wirts in vitro kultiviert werden konnte und daß er nahezu unzerstörbar war. Hitze, Strahlung und Säure scheinen keinerlei Eindruck auf Somatide zu machen und wenn man sie aus Zentrifugenresten entnimmt, konnten sie nicht mal mit einem Diamantmesser angeschnitten werden.

Autor Christopher Bird, der das Buch ‚The Persecution and Trial of Gaston Naessens‘ (Die Verfolgung und der Prozeß des Gaston Naessens) schrieb, sagt „Die unheimliche Implikation ist, daß die neuen, kleinsten, von Naessens‘ Mikroskop entdeckten Lebensformen unvergänglich sind. Wenn ihre Wirte sterben, wie wir zum Beispiel, kehren sie zur Erde zurück, wo sie sie Tausende, oder Millionen, vielleicht Milliarden Jahre leben.“

Naessens entdeckte, daß die Somatide in einem gesunden menschlichen Wesen drei Formstadien durchlaufen, wenn aber das Immunsystem geschwächt ist, der Zyklus mit 13 weiteren Wachstumsstadien fortgesetzt wird. Er ordnete der Schwächung Trauma (Verletzung) oder Streß zu, die auf den Wirt durch Ursachen einwirken, wie dem Ausgesetztsein von verschiedenen Strahlungsformen, chemischen Schadstoffen, Unfällen, Schocks, psychologischen Zuständen und vielem mehr – die Arten von Ursachen eben, die wir als Radioniker routinemäßig erfassen. Wenn also Langeweile wegen der normalen radionischen Analysemethoden einsetzt, dann ist es vollkommen legitim, zu fragen: „In welchem Stadium sind die Somatiden dieses Patienten?“ und anschließend nach den effektivsten Wegen weiter zu fragen, um sie in ihren Normalzustand zu bringen. Man kann sogar das Kommando ’normalisiere Somatide‘ geben und eine sofortige Antwort darauf bekommen, obwohl damit in keinster Weise gemeint ist, daß man damit eine sofortige Heilung erzielt hat. Naessens erfand auch eine auf Kampfer basierende Behandlung für die Stärkung des Immunsystems, die 714X genannt wurde. Sie wurde die in die Lymphknoten injiziert und hat sich bei vielen Krebsfällen als effektiv erwiesen. Man nahm an, daß die Tumorzelle so mit Nitrogen gesättigt und damit eine eine Absonderung unterdrückt wird, die das Immunsystem paralysiert.

Somatide scheinen auch Vererbungsqualitäten zu haben, die sich als unschätzbar in der Transplantationschirurgie erweisen könnten. In einer Reihe öfter ausgeführter Experimente, wurden Somatide aus dem Blut eines weißen Hasen extrahiert und über zwei Wochen einem schwarzen Hasen injiziert. Innerhalb eines Monats begann das Fell des schwarzen Hasen zu ergrauen, die Hälfte des Haars wurde weiß. Danach kehrten sie den Prozeß um und machten den weißen Hasen grau, die Hälfte seines Haars schwarz. Als dann Hautstückchen von einem zum anderen verpflanzt wurden, gab es keine Abstoßungsreaktion. Der Geist schreckt zurück – faszinierende Experimente könnten gemacht werden, einige erschreckende Ethikprobleme könnten auftauchen. Auf der anderen Seite frage ich mich, ob man nicht einige Somatide von einem wirklich guten Golfer – Nick Faldo, oder gar Laura Davis, erübrigen könnte. Es wäre leicht, die ethischen Probleme für das Vergnügen, den Ball 300 Fuß weit über das Fairway zu hämmern, beiseite zu schieben. Viele Menschen haben andere Formen der Versuchung – welche würde Ihre sein?

Hier gehen wir wieder über die Wolken der Phantasie und der Vorstellung. Aber ist das nicht genau das Lebensblut der Radionik …

Claudio Romanazzi

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(Claudio Romanazzi)

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